ich habe seit mehr als 40 jahren migräne, meist 2x wöchentlich. nach einer zahn-op hat wurde der gesichtsnerv gereizt, so dass ich gesichtsschmerzen und in der folge beinahe tägliche migräneanfälle in stärkstem ausmaß bekam. ein schmerztherapeut hat mir schließlich ami verschrieben, und innerhalb weniger tage haben sich die schmerzen reduziert. ich begann mit 10mg. nach ca. 5-6 wochen nahmen die schmerzen wieder zu, nach rücksprache mit meinem schmerztherapeuten erhöhte ich die dosis auf 20mg. migräne und gesichtsschmerz wurden wieder besser. nach ca. 2 monaten wieder starke schmerzzunahme, dosiserhöhung auf 25mg, danach wieder schnelle besserung. schließlich nach weiteren 2 monaten wieder schmerzzunahme mit beinahe täglicher migräne, einnahme von bis zu 20 triptan-tabletten pro monat. dazu kamen über die dauer der gesamten einnahme extremes schlafbedürfnis, morgens taumelte ich aus dem bett, musste mich zum aufstehen regelrecht zwingen. ich habe trotzdem vollzeit gearbeitet, aber es ging mir immer schlechter, während der weihnachtsferien habe ich bis zu 14 stunden täglich geschlafen. ich habe jetzt ziemlich radikal ami abgesetzt, zuerst auf 20mg, nach 10 tagen auf 10mg, nach 5 tagen auf gar nichts mehr. es geht mir wieder besser. parallel dazu nehme ich (angeblich komplett unwirksame) 5mg kephalodoron von veleda, ich habe innerhalb der letzten 20 tage nur 3 migräneanfälle gehabt und öfter leichte kopfschmerzen. die müdigkeit ist zurückgegangen, ich fühle mich wieder leistungsfähig und lebensfroh. NIE WIEDER AMITRIPTYLIN, es hat mir in der anfangsphase tatsächlich sehr geholfen, dann wurde es jedoch zu einem (unerkannten) peiniger...