Implanon Erfahrungen & Bewertungen 2022

3,4 / 5 bei 
342 Bewertungen
Implanon Siegel

Implanon ist ein implantiertes und hormonelles Verhütungsmittel. Es ist seit dem Jahre 2000 in Deutschland zugelassen und erhältlich. Implanon ist ein biegsames und dünnes Stäbchen, das aus Kunststoff besteht. Durch den enthalt eines Geschlechtshormones, welches allmählich abgegeben wird kann ein ähnlicher Effekt wie bei der Antibabypille erzeugt werden. So wird der Eisprung gehemmt und die Frau wird innerhalb der nächsten drei Jahre vor einer Schwangerschaft geschützt. Das Einschieben wird von einem Arzt durchgeführt, genauso wie die Entfernung.

Zuletzt aktualisiert: 25.11.2022
Philip Dähn Autor: Philip Dähn

Wie setzt sich die Implanon Bewertung zusammen?

Durchschnittlich wurde Implanon mit 3,4 von 5 bewertet. Basierend auf 342 Implanon Erfahrungen. Unsere Redaktion recherchiert gründlich Testberichte und Meinungen aus allen verfügbaren Quellen des Internets. Diese Quellen werden sorgfältig von Hand verlesen und mit stochastischen Mitteln ausgewertet. Erfahrungen.com bietet daher die höchstmögliche Aussagekraft und kann als Spiegelbild aller im Internet verfügbaren Implanon Bewertungen angesehen werden.

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Testbericht Quellen

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Implanon im Test - Note: Befriedigend

Besonders junge Frauen, die auf längere Sicht kein Kind planen und für einige Jahre eine sichere und zuverlässige hormonelle Verhütung suchen, sollten über ein Implanon Stäbchen nachdenken. Einmal eingesetzt, gibt das Stäbchen über Jahre hinweg Hormone in den Körper ab und verhindert so zuverlässig das Eintreten einer Schwangerschaft. Aber auch wenn Implanon mit Sicherheit bequem und praktisch ist, so sollten dennoch die für hormonelle Verhütungsmittel typischen Nebenwirkungen, welche auftreten können aber nicht müssen, nicht vergessen werden. Dazu gehören vor allem Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und Blutungen. Angesichts des noch dazu nicht gerade geringen Preises für das Einsetzen und das Stäbchen an sich, ist das Testurteil „befriedigend“ also nicht überraschend.

Im Überblick: ein bequemer Weg der hormonellen Verhütung

  • Zuverlässige und sichere hormonelle Verhütung mit dem Hormon-Stäbchen Implanon
  • Weiches, unter der Haut sitzendes Kunststoffstäbchen, dass jahrelang Hormone freisetzt
  • Östrogenfrei und damit auch geeignet für Frauen mit Unverträglichkeit gegenüber Kombinationspräparaten
  • Geringere Hormondosis als bei der Anti-Baby-Pille verspricht bessere Verträglichkeit
  • Hohe Einstiegs- aber keine Folgekosten
  • Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Blutungen und Stimmungsschwankungen

Im Einsatz: Indikationen und Anwendung

In den meisten Fällen – man kann nach Anwenderbefragungen von mindestens 80 Prozent ausgehen – wird Implanon eingesetzt, um eine sichere und zuverlässige Empfängnisverhütung zu erreichen. Weil die Hormone nicht täglich eingenommen werden müssen, geht man davon aus, dass die Anwendung bequemer und noch zuverlässiger ist als bei der Anti-Baby-Pille. Auch Frauen, die nicht unbedingt verhüten müssen oder wollen, aber auch keinen Kinderwunsch haben, lassen sich das Hormonstäbchen implantieren, um den Zyklus zu stabilisieren. Auf diese Weise können beispielsweise Hormonschwankungen während der Menstruation abgefangen und damit verbundene Beschwerden vermindert werden. Es gibt auch Hinweise, dass Implanon zur Verbesserung des Hautbildes beitragen kann.

Im Stäbchen: Inhaltsstoffe und Aufbau von Implanon

Das biegsame und dünne Kunststoffstäbchen, dass vom Arzt mit Hilfe eines speziellen Applikators unter die Haut am Arm eingesetzt wird, gibt ständig und gleichmäßig ein gestagenartiges Hormon – das Etonogestrel, in den Körper ab. Das Stäbchen enthält eine so große Menge des Hormons, dass die Freisetzung für etwa drei Jahre garantiert gleichmäßig bleibt und danach abflacht. Dann sollte das Stäbchen entfernt und gegebenenfalls durch ein neues ersetzt werden. Die freigesetzten Mengen des Hormons verteilen sich im Körper und erreichen nur dann einen ausreichend wirksamen Spiegel im Blut, wenn die Frau unter 80 Kilogramm wiegt.

Im Arm: Einsetzen und Lage des Stäbchens

Das dünne Hormonstäbchen wird unter die Haut des Oberarms mit Hilfe eines speziellen Applikators unter örtlicher leichter Betäubung eingesetzt. Die Kunst besteht daran, das Stäbchen tief genug und an sicherer Stelle einzusetzen. Andernfalls kann es dazu kommen, dass das Implanon-Stäbchen abwandert oder sich das freigesetzte Hormon nicht ausreichend im Körper verteilen kann. In beiden Fällen besteht die Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft.

Im Körper: sichere Verhütung und stabiler Hormonspiegel

Das aus dem Implanon Kunststoffkörper freigesetzte Gestagen Etonogestrel wird bereits mit langer Tradition zur Verhütung eingesetzt. Wie alle Gestagene ist es eigentlich ein Schwangerschafts-erhaltendes Hormon und bewirkt deshalb zum Einen, dass ein weiterer Eisprung effektiv verhindert wird und zum Anderen, dass der Schleim am Gebärmutterhals zäh und fest wird und damit den Muttermund sicher verschließt. Um vor der Implantation des Stäbchens zu testen, ob die Frau den Wirkstoff verträgt, kann eine Minipille mit dem gleichen Wirkstoff eingesetzt werden.

Im Fokus: Gegenanzeigen und Warnhinweise

Wie alle anderen hormonellen Verhütungsmittel ist auch Implanon nicht für alle Frauen geeignet. Vor allem Frauen, die in der Vergangenheit bereits Probleme mit Thrombosen hatten oder einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten haben, dürfen Implanon auf keinen Fall anwenden. Auch Raucherinnen und Frauen über 35 sollten den Einsatz mit ihrem Arzt gründlich besprechen. Im Gegensatz zu vielen Anti-Babypillen ist Implanon aber für Stillende und Frauen geeignet, die Östrogene nicht vertragen.

Im Darm: Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen!

Auch wenn die Hormone vom Stäbchen direkt ins Blut abgegeben werden und nicht oral eingenommen, so besteht dennoch die Gefahr von Wechselwirkungen im Darm! Grund ist, dass Hormone über die Leber ausgeschieden aber auch aus dem Darm wieder aufgenommen werden und so im Körper im Gleichgewicht bleiben. Arzneimittel wie Antibiotika, Johanniskrautextrakt, einige Epileptika und Psychopharmaka stören das Gleichgewicht, so dass die Gefahr einer unerwünschten Schwangerschaft entsteht.

Im Blick: unerwünschte Wirkungen durch Implanon

Die bei Implanon auftretenden unerwünschten Wirkungen ähneln den Nebenwirkungen der Anti-Babypille. Akne, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, unregelmäßige Blutungen und vaginale Infektionen kommen sehr häufig vor. Häufig sind auch Stimmungsschwankungen, Reduktion oder Verlust der Libido, Übelkeit, Haarausfall, Schwindel und depressive Verstimmungen. Auch Zysten, Hitzewallungen, grippeartige Beschwerden sowie Reaktionen und Infektionen an der Implantationsstelle treten erstaunlich häufig auf.

Im Alltag: das sagen die Anwenderinnen

Gelobt wird von den meisten Anwenderinnen der sichere und bequeme Empfängnisschutz. Dem gegenüber stehen die Kritikpunkte, die sich vor allem auf die nur ausreichende Verträglichkeit und den hohen Preis für Stäbchen und Einsetzen konzentrieren. Nicht mal die Hälfte der Anwenderinnen würden Implanon demnach weiter empfehlen.

Fazit

Seit einigen Jahrzehnten stehen der Frau mit hormonellen Verhütungsmitteln alle Möglichkeiten zur Verfügung, den Kinderwunsch selbst zu bestimmen und eine unerwünschte Schwangerschaft zu vermeiden. Nicht immer muss frau dafür eine Anti-Baby-Pille einnehmen, denn mit Implanon steht eine wirkungsvolle und viel bequemere Lösung zur Verfügung. Kein Vergessen mehr, keine Hormonschwankungen in der Abbruchphase und die Aussicht auf geringere Nebenwirkungen – die Vorteile von Implanon sind schnell und deutlich zusammengefasst. Dennoch sind die Anwenderinnen in der persönlichen Bewertung nicht ganz so zufrieden und vergeben in Summe nur ein „befriedigend“. Der Grund dafür dürfte vor allem in der meist eher schlecht bewerteten Verträglichkeit liegen. Wobei hier auch andere hormonelle Verhütungsmittel nicht besser wegkommen!

Erfahrungen mit Implanon

Gastautor
Gastautor
Verifiziert
Dienstag, 7 November 2017
Bin sehr zufrieden. Habe das Stäbchen seit 12 Jahren. Einzig negativ, die Gewichtsabnahme.
Gastautor
Gastautor
Verifiziert
Freitag, 13 Januar 2017
Ich hatte mich fűr das Implanon entschieden, da ich aufgrund einer Gerinnungsstörung keine Kombinationspille mit Östrogen nehmen darf. Vor dem Einsetzen hatte ich Angst. Jedoch war das gar nicht schlimm. Vom Gefühl her ähnelt der Eingriff einer Impfung. Die Stelle wird betäubt, lediglich den Druck spürt man. Die Stelle ist schnell abgeheilt und machte keine Probleme. Ich habe das Implanon nun seit einem Jahr und habe keine Probleme damit. Ich bin sehr zufrieden damit, keine Nebenwirkungen, keine Zunahme, keine Hauptprobleme. Das Implanon kostet anfangs viel. Jedoch kostet eine Pille auf drei Jahre hoch gerechnet mehr. Nur zu empfehlen.
Pauline1972
Verifiziert
Mittwoch, 9 September 2015
Habe das Verhütungsstäbchen seit einem Jahr, finde es wirklich gut. Auch das Einsetzen war problemlos. Meine Frauenärztin hat mir vorher eine Pille verschrieben die ich drei Monate genommen habe, um zu testen ob ich dieses Stäbchen vertrage. Ich hatte vor ein paar Monaten einige Tage Blutungen aber relativ stark, und seit drei Tage hab ich sie wieder, keine Ahnung warum. Aber sonst bin ich super zufrieden. Bin übrigen 43 Jahre.
Gastautor
Gastautor
Verifiziert
Sonntag, 10 Mai 2015
Hallo, hier meine Erfahrung mit dem Implanon: positiv: Einsetzen und Entfernen unkompliziert und schmerzfrei und sicher in der Anwendung und Verhütung negativ: Ich wurde nicht ausreichend über die Nebenwirkungen aufgeklärt, die kurz nach der Einlage eintraten! starke Schmerzen im Oberarm während der vollständigen Dauer der Einlage, keine Belastung des Armes mit der Einlage möglich, Kopfschmerzen, Schwindel, Gewichtszunahme, Brustwachstum, starke Stimmungsschwankungen - eine Schwangerschaft lag nicht vor - Mein FA wollte davon nichts wissen, haben diesen dann gewechselt, war gut so ! Es wurde unerträglich! Nach insgesamt 8 Monaten war es endlich draußen! Einige Tage später fing es bereits an sich zu regulieren. Die Umstellung war spürbar und es wurde besser!
Gastautor
Gastautor
Verifiziert
Sonntag, 10 Mai 2015
Meiner Meinung nach ist das Implanon die beste Erfindung der Pharmageschichte. Natürlich nur dann, wenn man keine Nebenwirkungen hat. Nie war Verhütung einfacher. Ich selbst habe nun schon das fünfte Implanon in Folge. Habe also Erfahrung seit 2001 und das ohne jegliche Nebenwirkungen. Keine zeitliche Bindung, kein Gerenne nach einem Rezept für die Pille, nur Gestagen anstelle zusätzlichem Östrogen, keine zeitliche Umrechnung wenn man im Urlaub ist, keine Periode mehr. Wenn man die Kosten für die Zeit der Periode in drei Jahren zum Preis der Pille hinzu rechnet, kommt das Implanon deutlich günstiger. Wie gesagt - die beste Erfindung der Pharmageschichte.
Gastautor
Gastautor
Verifiziert
Sonntag, 31 August 2014
Ich habe mein Implanon nun seit einem Jahr und bin sehr zufrieden. Zwar hatte ich am Anfang häufig Schmierblutungen, oft auch über mehrere Wochen, doch nach 5 Monaten hatte ich gar keine Probleme mehr. Ich habe mich vor dem Einsetzen des Implanons im Internet informiert und wurde teilweise von schlechten Erfahrungsberichten abgeschreckt. Dennoch habe ich es mir einsetzen lassen und bin wirklich zufrieden. Jetzt bekomme ich meine Tage gar nicht mehr und habe somit auch keine Regelschmerzen und was die restlichen Nebenwirkungen betrifft, wie angebliche Depressionen, Kopfschmerzen etc. kann ich nichts zu sagen. Mir geht's gut. Also seid ein wenig geduldig und gebt eurem Körper Zeit sich an das Implanon zu gewöhnen.
KKuschi
Verifiziert
Sonntag, 13 April 2014
Ich habe nun zum zweiten Mal das Implanon eingesetzt bekommen, hatte beim ersten Mal die Beschwerden der fast dauerhaften Blutung, Libidoverlust und Zystenbildung, was dieses Mal nicht so zu sein scheint, doch habe ich das Implanon vor ca. 2 Wochen eingesetzt bekommen und seitdem Fieberschübe und diese einmal am Tag für ca. eine Stunde. Ist auf jeden Fall eine sichere Verhütung, finde ich, doch hat sie einige Nebenwirkungen. Im Vergleich zur Pille, die je nach Variante auch Nebenwirkungen aufweist, tendiere ich dennoch zum Implanon und hoffe, dass sich das mit dem Fieber einpendelt.
ImplanonOriginal
Verifiziert
Donnerstag, 16 Mai 2013
Seit 12 Jahren benutze ich Implanon und war immer sehr zufrieden. 3 Jahre an nichts denken und dabei sicher verhüten auch bei Durchfall oder Erbrechen! Der einzige negative Punkt sind die Zysten, die sich bei mir ununterbrochen gebildet haben..sie sind immer von selbst wieder verschwunden aber doof ist es trotzdem. Das Risiko, dass man eine operativ entfernen muss stiegt..darauf habe ich keine Luste mehr. Daher habe ich mich heute für die Pille entschieden..An meinem Arm habe ich nun 4 kleine Narben.
Leistungsarmer
Verifiziert
Donnerstag, 31 Januar 2013
Meine Nichte hat mit Implanon eine unangenehme Überraschung erlebt. Trotz Verhütungsmittel war sie plötzlich schwanger und das zum unmöglichsten Zeitpunkt. Ich kann nicht beurteilen, ob sie einen Fehler gemacht hat, aber seit dieser Geschichte ist der Name Implanon in unserer Familie nicht mehr vermittelbar. Ich persönlich glaube ja nicht, dass sie einfach nur Pech gehabt hat, sondern dass es eine nachvollziehbare Ursache geben muss.
Fastfoodfan
Verifiziert
Donnerstag, 31 Januar 2013
Meine Freundin benutzt Implanon und ist sehr zufrieden damit. Früher hatten wir immer Stress mit Verhütungsmitteln, weil sie zum Beispiel mit der Pille nicht gut zurechtkommt. Eine Spirale hatte sie auch schon, aber auch das war keine optimale Lösung. Implanon ist nun das erste Verhütungsmittel, bei dem ich keine Beschwerden von meiner Freundin höre. Grundsätzlich würde ich auch eine Pille nehmen, aber leider gibt es ja keine gute Lösung für den Mann. Und Kondome sind einfach lästig in einer Beziehung.
Feminal
Verifiziert
Donnerstag, 31 Januar 2013
Implanon ist ein Verhütungsmittel, das ich mir vor einiger Zeit einmal genauer angeschaut habe. Letztlich bin ich aber dann doch bei der guten alten Pille geblieben, wobei ich allerdings ein modernes Präparat verwende. Für mich ist ja entscheidend, dass sich nicht nur gut verhüte, sondern auch möglichst geringe Nebenwirkungen haben. Deswegen ist Implanon eigentlich eine gute Wahl, allerdings funktionierte die neue Pille, die man als mir verschrieben hatte, so gut, dass ich nicht mehr wechseln wollte.
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