Hat ein Anbieter eine marktbeherrschende Stellung, wie das bei der Deutschen Telekom im Festnetzbereich der Fall ist, dann muss er seinen Kunden die Auswahl eines günstigeren Anbieters über Call bei Call ermöglichen. Geld lässt sich oft auch sparen, wenn über das Internet telefoniert wird (Voice over IP – VOIP). Bei der Telekomtochter congstar geht beides aber nur eingeschränkt.
Wer das Festnetzangebot congstar komplett 2 nutzt, für den ist Telefonieren über das Internet oder Call bei Call bei Gesprächen ins deutsche Festnetz keine interessante Option. Denn diese Telefonate sind durch die Flatrate abgedeckt. Das betrifft neben Kunden, die sich für den Tarif DSL komplett 2 entschieden haben, alle Glasfaser- und VSDL-Nutzer, denn für diese Techniken wird nur der komplett 2 Tarif angeboten. Für Auslandsgespräche und Telefonate aufs Handy und natürlich alle DSL komplett 1 Kunden sind VOIP und Call bei Call grundsätzlich interessant.
Anders als die Muttergesellschaft bietet congstar allerdings kein Call by Call an. Das liegt nach Auskunft von congstar daran, dass die Telefongespräche digitalisiert über das Internetprotokoll abgewickelt werden, also mit der VOIP-Technik. Somit bietet congstar VOIP-Telefonie, allerdings im Rahmen eines regulären Telefontarifs. Für seine Mobilangebote untersagt congstar VOIP in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Wer viel ins Ausland telefoniert, kann statt mit Call by Call auch mit Zusatzflatrates Geld sparen. Gegen einen Aufpreis lassen sich kostenlose Gespräche ins Ausland zubuchen.