Als portbasierte Distribution richtet sich Gentoo vor allen Dingen an alle erfahrenen Linux User. Jeder Nutzer, der darauf abzielt, die maximale Kontrolle über das eigene System zu behalten, gehört zur Zielgruppe dieses Programmes. So bietet sich die Option, den Server, das Desktop System sowie einfache Boot CDs Zugriffe zu übernehmen. Auf diese Weise bietet sich gerade für jeden erfahrenen Nutzer die Gelegenheit, das gesamte System zu bestimmen und zu steuern. Als zwingende Voraussetzung gilt, sich mit den einzelnen Dokumentationen eines Linux Systems auseinanderzusetzen. Das Warenzeichen dieses Programms ist die Gentoo Foundation Inc. - eine Non-Profit Organisation. Der langjährige Chef dieses Projektes Daniel Robbins, der einst selbstständig 1999 mit der Entwicklung der Linux Distribution begann, hat vor einigen Jahren die Corporation verlassen - damals noch unter dem Namen Enoch. Seit dem Weggang des Gründers wird dieses Programm von einem Kuratorium geleitet.
Alternativen zu Gentoo - gebührenfrei, sepzialisiert und anerkannt
Im Unterschied zu anderen Alternativen handelt es sich bei Gentoo um eine quellbasierte Distribution. Diese übersetzt vor der Installation alle Pakete. Im Vergleich zur Konkurrenz bietet man einen höheren Zeit- und Rechercheaufwand. Darüber hinaus ist es möglich, vorkompilierte Programme zu nutzen. Gentoo kennt wenig automatisierter Abläufe und ermöglicht seinen Nutzern maximale Kontrolle. Alternativen zu Gentoo sollten folgende Kriterien und Fragestellungen nicht scheuen:
- Laufen Prozesse automatisiert ab?
- Wo enden die Kontrolle und der Zugriff des Nutzers?
- Bietet sich ein vielschichtiger Supportbereich?
Gentoo überzeugt durch eigenständige Vorzüge einer Community und einem breit aufgestellten Supportbereich, der sich mit Hingabe dem System widmet. Die Zielgruppe ist klar definiert: Ausschließlich erfahrene Nutzer setzen sich mit diesem Programm und den Abläufen auseinander, um die volle Kontrolle über das eigene System zu behalten.