Spirulina Inhaltsstoffe: Zusammensetzung und Nebenwirkungen
Spirulina ist eine Gattung der Blaualgen. Der moderne Begriff für Blaualgen lautet Cyanobakterien. Derzeit sind ca. 35 Arten der Gattung Spirulina bekannt, wobei bisher nicht hinreichend untersucht ist, ob es sich dabei nicht vielleicht um deutlich weniger Arten handelt, die sich je nach Umgebungsbedingungen anders zeigen. Die Bakterien der Gattung Spirulina bestehen (im getrockneten Zustand) zum größten Teil aus Proteinen und Kohlehydraten. Fette und Mineralstoffe sind ebenfalls enthalten. Einer der bekanntesten Spirulina Inhaltsstoffe ist allerdings das Vitamin B12.
Die Spirulina Inhaltsstoffe im Überblick
Proteine
Kohlehydrate
Fette
Minerakstoffe
Vitamin B12
Beta-Carotin
Insbesondere bei Spirulina, die aus offenen Seen stammen, kann zudem eine hohe Menge an Microcystinen vorliegen. Bei der Zucht in abgeschlossenen Becken lässt sich die Microcystin-Bildung jedoch wirkungsvoll verhindern. Microcystin ist ein problematischer Stoff, der unter bestimmten Bedingungen bei einigen Cyanobakterien entstehen kann und als krebserregend eingestuft wird.
Die potenziellen Spirulina Nebenwirkungen
Spirulina-Produkte werden frei verkauft und unterliegen nicht der Rezeptpflicht. Dennoch können bei bestimmten Menschen Nebenwirkungen auftreten. Beispielsweise hat Spirulina einen sehr hohen Eiweißgehalt. Deswegen können Menschen, die einer Eiweiß-Unverträglichkeit oder eine Eiweiß-Allergie haben, Probleme mit Spirulina bekommen. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass Spirulina die normale Ernährung nicht ersetzen, sondern nur ergänzen kann. Wer Spirulina einnimmt und dafür auf gesunde Ernährung verzichtet, kreiert gewissermaßen auf einem Umweg völlig unnötige Spirulina Nebenwirkungen.
Die Spirulina Zusammensetzung ist mittlerweile gut erforscht und es gibt viele Hinweise darauf, dass Spirulina eine positive Wirkung bei diversen gesundheitlichen Problemen hat. Ein positiver Faktor ist z.B., dass der Spirulina Jodgehalt sehr niedrig, aber der Beta-Carotin-Gehalt sehr hoch ist. Aus Beta-Carotin werden im Körper diverse Vitamine hergestellt. Grundsätzlich ist es bei allen Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll, mit einer kleinen Dosis zu beginnen und die Wirkung auf den Körper zu beobachten. Bei Vorerkrankungen sollte zudem ein Arzt konsultiert werden. Wenn Probleme entstehen, sollten Spirulina sofort abgesetzt werden.
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