Mit Aktien lassen sich bekanntermaßen durchaus enorme Gewinne erzielen. Doch ebenso schnell droht auch der Totalverlust des eingesetzten Kapitals – nämlich dann, wenn man als Trader unvorbereitet die Angelegenheit angeht. Insbesondere Anfängern in diesem Segment ist es daher zwingend zu empfehlen, sich ausgiebig mit diesem sehr komplexen Themengebiet zu befassen und sich die wissenswerten und nützlichen Informationen zu verschaffen.
Einsteiger sollten dazu eines der größten deutschen, bankenunabhängige Online Finanz Portal nutzen, wie beispielhaft www.ariva.de, das sie mit den aktuellsten Finanz News versorgt, ihnen Strategien für das optimale Handeln mit Wertpapieren nahe bringt oder auch die Möglichkeit eröffnet, sich mit anderen Tradern in einem Forum auszutauschen oder zu ergänzen.
Neben den umfassenden Informationen zu den unterschiedlichen Finanzprodukten und Handlungsoptionen werden den Usern nach Angaben von iq digital daneben auch in den Bereichen:
- Bankenunabhängige Realtime Daten
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wesentliche Grundlagen bereitgestellt, an denen sich man sich nachhaltig orientieren kann. Wie auf der Website WestTest.de zu lesen ist, wird das Finanz Portal zudem bezüglich seines außerordentlichen Informationsangebots, den neusten Nachrichten sowie den umfangreichen Diskussionsmöglichkeiten mit „sehr gut“ bewertet.
Zahlreiche Fachjournalien und bekannte Online Portale wie beispielhaft der Investor Verlag oder auch die Direktbank ING-DiBa (Bewertung) vermitteln Einsteigern wichtiges Hintergrundwissen zum Thema Aktienhandel. Um letztlich erfolgreich an der Börse agieren und auch als Anfänger mit Aktien Geld verdienen zu können, sollten die Newcomer sich folgende 10 Tipps in jeden Fall verinnerlichen:
1. Spekulieren nur mit tatsächlich verfügbarem Kapital
Wer über freiverfügbares Kapital verfügt, das er in den kommenden fünf bis zehn Jahren nicht für anderweitige Investitionen oder gar seinen Lebensunterhalt benötigen wird, besitzt schon einmal ideale Voraussetzungen für den Start an der Börse. Anderenfalls besteht das erhöhte Risiko, dass sich explizit zu diesem Zeitpunkt der Aktienkurs im Keller befindet und man durch einen Verkauf mit erheblichen Verlusten zu rechnen hat. Zudem ist auch zwingend davon abzuraten, ein Darlehen für den Handel mit Wertpapieren aufzunehmen, denn bei einem möglichen Totalverlust ist nicht nur das gesamte Kapital fort, es müssen zudem auch noch die Raten für den Kredit weiter bedient werden.
2. Informationsgewinn ist von erheblicher Bedeutung
Ohne den Gewinn von Informationen sollte man erst gar nicht an den Start gehen. Dazu zählen beispielhaft, dass sich die Trader mit den entsprechenden Unternehmen sorgsam auseinandersetzen müssen, um dessen Wirtschaftlichkeit und Zukunft zu checken. Zudem zählen aktuelle Finanznews, Marktanalysen Kennzahlen oder auch Expertenmeinungen – und Analysen zu den Infos, die zwingend erforderlich sind. Auch hier helfen einschlägige und seriöse Finanzportale, das notwendige Börsenwissen zu erlangen. Das Erkennen von Trends ist sicherlich ebenso ein Kriterium in diesem Bereich. So beeinflussen beispielhaft politische Entscheidungen, Naturkatastrophen, terroristische Anschläge oder auch eine besonders starke Nachfrage eine Trendentwicklung erheblich beeinflusse oder auslösen.
3. Optimales Management durch Risikostreuung – und Kontrolle
Mit einem optimalen Risiko Management werden die Verlustrisiken minimiert. So setzt man nicht nur auf eine bestimmte Aktie, sondern streut sein Kapital auf mehrere Anlagepositionen. Es ist zwar möglich, dass eine oder zwei Aktien an Wert verlieren, der Kurs der anderen jedoch ansteigt, so dass nicht nur der Verlust aufgefangen wird, sondern auch durchaus noch ein Gewinn erzielt werden kann. Auch der Einsatz von Stopp-Kursen zählt zu einem soliden Management. Mit dem so genannten StopLoss wird eine Aktie automatisch verkauft, sofern ein bestimmter Kurs überschritten oder auch unterschritten ist. Der Stopp-Kurs wird zumeist zwischen 10 und 20% unter dem gegenwärtigen Aktienkurs gesetzt. Dazu erteilt man dem Broker nach dem Aktienkauf eine entsprechende Order. Dieses Sicherheitsnetz schützt also vor erhöhten Verlusten.
4. Den eigenen Risikotypen erkennen
Ein wesentlicher Faktor ist die Selbsteinschätzung. Jeder sollte vor dem Start im Aktienhandel sein eigenes Risikoprofil optimal eingeschätzt haben. Im Grunde gibt es drei verschiedene Risikotypen. Wer das große Risiko scheut, wird das Anlagerisiko so gering wie möglich halten. Der somit konservative Investor verzichtet auf hohe Renditen, sondern setzte auf Sicherheit. Zu empfehlen sind hierbei Aktien aus dem Inland, die auch im Deutschen Aktienindex (DAX) gehandelt werden. Zudem empfehlen sich risikoarme Fonds und Bundesanleihen.
Anleger, die zwar Gewinne erzielen möchten aber dabei das kalkulierbare Risiko wählt, zählt zu den ausgewogenen Risikotypen. Langfristiges Handeln und chancenreiche Wertpapiere wie Aktien aus dem DAX (auch aus MDAX) sowie sichere Fonds und Zertifikate sind hier optimale Anlageformen.
Risikofreudige Investoren richten ihr Augenmerk vorrangig auf den Gewinn. Die Anlage in riskante Produkte wie CDF, Derivate, etc. ist gewünscht, Sicherheit hingegen eher nicht zwangsläufig.
Jeder Einsteiger sollte sich daher mit seinem eigenen Profil sorgsam auseinandersetzen.
5. Wer giert, verliert – klare Ziele setzen
Die Zielsetzung bezüglich einer realistischen Rendite, die erzielt werden soll, ist von enormer Bedeutung. Nur nicht zu gierig werden, auch wenn es mal tatsächlich weitaus positiver verläuft, als man es sich vorgestellt hat. Es geht schneller abwärts, als man es erwarten kann. Also, ist das Renditeziel erreicht, muss man diesen Gewinn auch realisieren und entsprechend durch einen rechtzeitigen Verkauf der Wertpapieren diese Rendite einfahren. Andernfalls droht bei einem Kursrückgang schnell der Verlust.
6. Keinen unseriösen Ratgeben vertrauen
Gerne möchte man als Einsteiger Aktienempfehlungen bekommen, die sicher sind und riesige Gewinnchancen offerieren. Der Tipp dazu lautet: Finge weg von unseriösen Ratgebern. Zwielichtige Personen nutzen insbesondere bei Einsteigern deren Unerfahrenheit aus und vermitteln oftmals Aktien, die nicht einmal das Papier wert sind. Sie locken mit hohen und schnellen Gewinnen. In solchen Fällen seriöse Experten zurate ziehen und die Wertpapiere checken lassen.
7. Gebühren und Kosten minimieren
Schnell gehen die Erträge aus Aktienverkäufen in unnötigen Gebühren unter. Anfänger im Börsenhandel sollten darauf achten, dass Anbieter, wie Direktbanken, oftmals kostenlose Depots zur Verfügung stellen. Daneben differenzieren auch die Kosten für Order und andere Transaktionen enorm, so dass ein sorgsamer Vergleich der Broker und Banken ein probates Mittel ist, um diese Kosten zu minimieren.
8. Emotionen bleiben außen vor
Mit der richtigen Börsenstrategie, bei der in jedem Fall emotionale Fehlentscheidungen außen vor bleiben müssen, wird sich auch langfristig der Erfolg einstellen. Sofern sich Emotionen einschleichen und man sich fehlleiten lässt, gerät das Abenteuer Börse schnell in eine Schieflage. Ein wesentliches Kriterium bei der Anlagestrategie ist es, die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Stimmung an der Börse genau zu verfolgen. Ziel sollte es stets sein, die großen Aktienindizes zu schlagen. Dieses wird nach Angaben von focus money (www.focus.de › Finanzen › Börse › Aktien) durch den Grundsatz – Investieren nach Plan – erreicht.
9. Objektive Selbsteinstellung wahren
Werden die ersten Gewinne eingefahren, erscheint auf den ersten Blick alles okay. Doch sobald es in die Verlustzone hinab geht, werden vor allem Newcomer an der Börse unruhig und verlieren ihre zwingend erforderliche objektive Grundeinstellung. Wer nunmehr auf das Prinzip Hoffnung setzt und der Meinung ist, dass explizit sein Wertpapier sich schnell wieder erholen wird und in die Gewinnzone führt, der irrt. Verluste sind dabei vorprogrammiert. Vielmehr sollten sich Anleger hinterfragen, ob sie genau diese Aktie noch einmal kaufen würden. Lautet die Antwort Nein, so sollte ein Verkauf in Betracht gezogen werden. Der Verlust wird hierbei erheblich gemindert.
10. Immer am Ball bleiben und aus Fehlern lernen
Anfänger beim Traden können sich nicht ausruhen. Auch dann nicht, wenn sich die ersten Erfolge einstellen. Immer am Ball bleiben, wesentliche Informationen sammeln, Expertentipps beachten und langfristig denken. Darüber hinaus sollten wirklich seriöse Ratschläge beherzigt werden, denn diese helfen, Fehler zu vermeiden. Oftmals werden die Expertentipps jedoch ignoriert, so dass das Geschäft ordentlich daneben geht. Zumindest sollte man aus diesem Fehler lernen und diese keinesfalls dauerhaft wiederholen.
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