Der Wunsch, mit dem Aktienhandel Geld zu verdienen, ist aus Anlegersicht durchaus nachvollziehbar. Auch für Kleinanleger. Denn ihnen wird es momentan nicht gerade leicht gemacht, mit ihren Ersparnissen Gewinne zu erzielen. Leicht machen sich Verbraucher allerdings am besten ebenfalls nicht die Suche nach einem passenden Depot für die Verwaltung und Aufbewahrung ihrer Wertpapiere. Denn in diesem Bereich gibt es zahlreiche Aspekte, die dringend berücksichtigt werden, damit die Depotverwaltung ebenso so einfach, übersichtlich und nicht zuletzt auch günstig vonstatten gehen kann.
In 5 Schritten zum richtigen Aktiendepot? Diese Vorgehensweise kann und wird zum erhofften Erfolg führen, damit Kunden zügig ihr erstes eröffnen oder ein bestehendes Depot wechseln können.
Unverzichtbar: Klare Aussagen der Broker zur Gebührengestaltung
Transparenz ist nicht nur beim eigentlichen Aktienhandel von größter Bedeutung. Im gleichen Maße sollte dieser Faktor im Depot- und Broker-Vergleich unbedingt eine zentrale Rolle spielen. Gleiches gilt für die Kosten für die Depotführung, denn noch immer gibt es schwarze Schafe innerhalb der Branche, wie unter anderem der Vergleich von Aktiendepot.net verdeutlicht. Dort werden Kunden unnötig hohe Gebühren berechnet. Oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind zusätzliche Kosten hinter unverständlichen Klauseln versteckt. Zugleich entscheidet die Gestaltung der Handelsplattformen maßgeblich darüber mit, welchem Broker Händler für den Aktienhandel sie den Vorzug geben möchten. Vorbereitend muss die Frage gestellt werden, welchen Erfahrungsstatus Aktien-Trader haben. Denn Anfänger verfolgen andere Ziele als fortgeschrittene und professionelle Anleger.
Kurzfristiger Handel verlangt besonders exakten Entgelt-Vergleich
In 5 Schritten zum richtigen Aktiendepot – Hintergrund dieser Frage ist für Experten nicht einzig und allein die Auswahl des am besten geeigneten Anbieters für den Aktienhandel. Focus.de widmet sich im Rahmen des Depot-Vergleichs bereits der Überlegung, wie Händler sinnvoll bei der Bestückung ihres frisch eröffneten Depots vorgehen. In beiden Fällen spielt das Budget und der wahrscheinliche Umfang der Handelsaktivitäten eine Rolle. Händler, die langfristig agieren möchten, müssen sich weitaus weniger mit Provisionen und Ordergebühren befassen als Trader, die in den Bereichen Scalping und Daytrading tätig werden möchten, um kurzfristig Renditen am Aktienmarkt mitnehmen zu können. Daytrader mit Interesse am Scalping – also dem Trading über viele kleinere Positionen, deren erzielte Renditen erst in ihrer Gesamtheit zum eigentlich angestrebten Konto-Plus führen – traden über die Plattformen ihres Brokers oft zahllose Orders. Überdurchschnittlich hohe Transaktionskosten lassen die Gewinne schmelzen.
Bestmögliche Rendite durch faire Trading-Gebühren
Natürlich sollte das richtige Aktiendepot nur mit möglichst geringen Gebühren verbunden sein, dafür aber Zugang zu allen relevanten internationalen börslichen und außerbörslichen Handels- und Börsenplätzen bieten. Darüber hinaus erlauben viele Broker nicht allein den Aktienhandel, sondern auch Investitionen über Finanzderivate wie Differenzkontrakte und Optionen. So können Trader vor allem bei sinkenden Kursen Maßnahmen zur Verlustabsicherung ergreifen. Auf günstige Konditionen stoßen Aktionäre oftmals vor allem bei Online-Brokern, die ihre Einsparungen im Bereich der Infrastruktur zu einem Teil an ihre Kunden weitergeben. Auf einen Filialservice können Anleger heute oft gerne verzichten, wenn der Support im WWW und über die Hotline stimmt. Der Verzicht auf Verwaltungsgebühren kann sich spürbar auf die Gewinne auswirken. Online-Depots erweisen sich schon deshalb als interessant, weil Kunden so räumlich und zeitlich sehr flexibel sind.
Schritt 1: Günstige Depots über den Depotvergleich ausfindig machen
Mit einem Gebührenrechner erhalten Verbraucher einen ersten Überblick über die Gebühren für die Verwaltung des Depots, die bei vielen Brokern fällig werden. Aktive Trader haben vielfach die Chance, diese Gebühren zu umgehen, wenn sie innerhalb eines Monats oder Quartals ausreichend viele Orders ausführen. Teilweise reicht die Ausführung einer bestimmten Order-Menge, in anderen Fällen geht es um das Gesamtvolumen der Positionen. Viele Broker werben mit Sonderaktionen, bei denen sich Neukunden Extras wie eine Reihe erster, kostenloser Trades, Prämien oder ein Startguthaben sichern können. Anreize dieser Art sollten aber nur dann den Ausschlag geben, wenn die Konditionen insgesamt stimmen. Ein unverzichtbares Thema sind an dieser Stelle die Mindestanforderungen für den Handelsstart. Also die Ersteinlage für die Depoteröffnung sowie die Mindesteinsätze, die Händler pro Trade investieren müssen. Gerade für Anfänger trennt sich an diesem Punkt rasch die Spreu vom Weizen, da sie meist eher über geringe Budgets verfügen.
Schritt 2: Eigenes Anlageverhalten hinterfragen und analysieren
Nur wer weiß, wie umfangreich der Aktienhandel wahrscheinlich ausfallen wird und welche Aktien (In- und/oder Auslands-Werte) gehandelt werden sollen. Mancher Aktien-Broker erlaubt den Handel nur an den wichtigsten Börsen weltweit, andere gestatten Händlern auch Investitionen an den Nebenschauplätzen. Die Zahl der bevorzugten Aktien spielt selbstredend ebenfalls eine Rolle. Trader sollten eine Vorstellung davon haben, ob sie eher kurz-, mittel- oder langfristig orientiert investieren werden. In diesem Zusammenhang wird später die jeweilige Preisstruktur der Broker analysiert. Teilweise setzten Broker auf Pauschal-Gebühren oder Flatrates, andere vertrauen auf ein Gebührenmodell mit prozentualer Abrechnung auf die Order-Volumina.
Schritt 3: Eröffnungs-Antrag stellen/Demo-Depot nutzen
Beim dritten Schritt der Übersicht „In 5 Schritten zum richtigen Aktiendepot“ geht es um die eigentliche Beantragung des Wunsch-Depots. Hierzu reicht es im Normalfall zunächst einmal aus, die wichtigsten persönlichen Daten an den Broker zu übermitteln. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Anleger zunächst einmal ein Demokonto eröffnen. Auch Musterdepots können vielerorts zu risikofreien Probe-Zwecken angelegt werden. Viele Broker erlauben den Einsatz solcher Testkonten, damit Trader zunächst mit einem gewissen Startguthaben für eine Weile alle Funktionen, Orderarten und Funktionen der Plattformen ohne Verlustrisiko kennenlernen können. Zu den benötigten Daten gehören üblicherweise:
- der vollständige Vor- und Zuname
- die aktuelle Anschrift
- Kontaktdaten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse
- die selbst festzulegenden Zugangsdaten mit Nutzername & Passwort
Anschließen erhalten zukünftige Depotnutzer eine Bestätigungsmail (teils auch eine SMS aufs Smartphone). Hier werden Links angeklickt oder einmal gültige Codes auf der Broker-Webseite eingegeben, damit das Depot freigegeben wird.
Schritt 4: Die Durchführung des Post-Ident-Verfahren
Ohne den abschließenden Nachweis der Identität geht nichts, wenn Kunden in 5 Schritten zum richtigen Depot gelangen möchten. Normalerweise vertrauen Broker hierbei auf das so genannte Post-Ident-Verfahren, wobei die deutsche Finanzaufsicht BaFin zusammen mit dem Finanzministerium im Jahr 2014 den Weg für die Legitimierung per Webcam und Video-Chat freigemacht hat. Richtig ist: Ohne den Nachweis durch Vorlage des gültigen Personalausweises oder Reisepasses kann die Depoteröffnung nicht abgeschlossen werden. Ganz gleich, ob dies nun in der örtlichen Postfiliale oder per Kamera in Kontakt zum virtuellen Broker-Support erledigt wird. Online gelingt die Prozedur bei einer ausreichend guten Bildqualität fraglos schneller und zeitlich flexibler, weil Kunden nicht
Schritt 5: Geld einzahlen, die eigene Risikoklasse definieren und investieren
Der Identitätsnachweis ist die Basis, um überhaupt in den Handel mit echtem Geld starten zu können. Denn vor dem Abschluss des Verfahrens können Kunden zumeist kein Geld vom Referenzkonto einzahlen. Spätestens für Auszahlungen aber muss der Legitimierungsprozess erledigt sein, denn Broker sind vom geltenden Anti-Geldwäsche-Gesetz zur Durchführung gezwungen – übrigens auch zum Schutz der Kunden. Stehen Gelder für den Handel bereit, sollten Trader nicht unüberlegt loslegen. Zuvor gilt es ein sinnvolles Risiko- und Kapitalmanagement zu definieren. Gerade die Risikoklasse der gehandelten Aktienwerte ist an dieser Stelle relevant. Wer sehr hohe Renditen anstrebt, muss zwangsläufig ein höhere Risiko eingehen. Dass im Grunde jeder private Anleger mit Aktien gewinnbringend agieren kann, bestätigt auch wallstreet-online.de. Nicht jedoch, ohne auf die bestehenden Gefahren hinzuweisen.
Dass die Aktienkurse nicht dauerhaft steigen, bestätigen die Märkte in schöner Regelmäßigkeit im Zuge von Trendwenden. Dass der Risikohinweis zur Erläuterung „In 5 Schritten zum richtigen Aktiendepot“ gehören muss, liegt somit in der Natur der Sache.
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