Die Deutschen lieben ihr Auto. Es ist quasi ihr Wohnzimmer auf Rädern. Mit ein Grund, warum Autofahren in Deutschland sehr beliebt ist. Wer tagtäglich mit dem Auto zu seiner Arbeitsstätte fahren muss, weiß die Flexibilität zu schätzen, wenngleich es auch sehr nervig sein kann, im Stop and Go fahren zu müssen, eventuell im Stau zu stehen und sich insgesamt auf die unterschiedlichen Geschwindigkeiten konzentrieren zu müssen.
Laut Statistik besitzt jeder zweite Deutsche ein eigenes Auto. Damit führt Deutschland die Liste aller Länder in der Welt an. Selbst das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, die USA, kann diesen statistischen Wert nicht toppen. Der motorisierte Untersetzer dient aber nicht nur allein der Fortbewegung von Punkt A zu Punkt B, sondern ist auch ein Statussymbol. Porsche, Mercedes, Audi und BMW, diese Automarken „made in Germany“ führen die Liste der beliebtesten Automarken an, die gleichzeitig auch den sozialen Status symbolisieren. Laut eines Berichts im Online-Portal rosenheim24.de geben die Deutschen im Laufe ihres Lebens rund 332.000 Euro fürs Auto aus. Knapp 120.00 Euro investieren sie in den Kauf eines Autos. Die Anschaffung eines Gebraucht- oder Neuwagens, einer Luxuskarosse oder eines Kleinwagens führen zu diesem Ergebnis dieser Durchschnittsberechnung.
Pkw-Teile für den ambitionierten Auto-Freak über den Online-Versand
Während eine Vielzahl der Autobesitzer Wartung und Reparatur ihres Fahrzeugs einer Werkstatt überlässt, legen versierte Autobastler selbst Hand an und besorgen sich Ersatzteile und Zubehör beim Online-Händler wie beispielsweise Scheinwerferzubehör für den VW GOLF 1.2 TSI. Das in Berlin ansässige Unternehmen Pkwteile.de erlebt seit der Firmengründung vor rund fünf Jahren einen regelrechten Boom bei der Online-Bestellung von Pkw-Teilen. Der Grund liegt auf der Hand: Selbst wer sein Auto liebt, möchte Kosten sparen. Wer dazu noch über das entsprechende technische Know How verfügt und genau weiß, was er benötigt, bestellt die Teile günstig über den Online-Handel. Ein weiterer Grund ist, dass Männer mit einer Bürotätigkeit im Autoschrauben einen Freizeitausgleich sehen.
Umweltbewusstsein beim Autofahren steigt
Nicht nur der Gesetzgeber hat viele Regularien auf den Weg gebracht, um die Umweltbelastung durch den Autoverkehr zu reduzieren. So wurden bereits in den in den 70er-Jahren die Schadstoffklasse bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren eingeführt, sondern auch Umweltzonen in den Städten. Nur wer über eine gut sichtbare Umweltplakette am Auto hat, darf dort fahren. Seit Mitte 2009 spielt die Berechnung der CO2-Emissioen neben der Feinstaub-Belastung eine zusätzliche Rolle.
Keine durchgängige Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschlands
Die meisten Deutschen schätzen es, dass es auf den Schnellstraßen und Autobahnen offiziell keine allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt, lediglich auf den zweibahnig befahrbaren Straßen innerhalb und außerhalb einer Ortschaft gelten klare Vorgaben. Tempo 50 im Ort und Tempe 100 außerhalb des Ortsschilds sind die Regel. Es gibt dann noch Differenzierungen innerhalb eines Ortes mit Tempo 30 oder bei Spielstraßen, wo man nur Schrittgeschwindigkeit fahren darf. Autofahrer, die gegen diese Geschwindigkeitsregeln verstoßen, müssen mit einem erheblichen Bußgeld rechnen, mitunter sogar mit dem Entzug des Führerscheins. Zumindest gibt es Punkte in der berüchtigten Verkehrssünderkartei in Flensburg – und laut aktuellem Bußgeldkatalog muss sich der Autofahrer ab 8 Punkten in Flensburg von seiner Fahrerlaubnis verabschieden.
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