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Wie setzt sich die Topamax Bewertung zusammen?

Topamax BewertungenDurchschnittlich wurde Topamax mit 3.43 von 5 bewertet. Basierend auf 169 Topamax Erfahrungen. Unsere Redaktion recherchiert gründlich Testberichte und Meinungen aus allen verfügbaren Quellen des Internets. Diese Quellen werden sorgfältig von Hand verlesen und mit stochastischen Mitteln ausgewertet.

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Erfahrungen mit Topamax (2)

  • Gastautor

    Gastautor Avatar Verifiziert

    Bewertung: 2

    Samstag, 10. März 2018

    Nach Einnahme von 100mg über viele Jahre kann ich die ganzen Nebenwirkungen nur bestätigen und möchte vor der trockenen Makuladegeneration als weitere schwere Nebenwirkung warnen.

    Bitte halbjährlich Augenarzt aufsuchen und Kontrolle erbitten. Diese Erkrankung führt über Jahre zur Erblindung. Bin leider betroffen.

  • Gastautor

    Gastautor Avatar Verifiziert

    Bewertung: 4

    Dienstag, 06. Mai 2014

    Leiden auch Sie unter Migräne? "Dann fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker", diesen Spruch kennen wir alle. Aber er stimmt ja. Der Arzt wird Ihnen immer Topamax gegen Migräne und Epilepsie empfehlen. Durch ihren Wirkstoff ist dieses kleine Tablette wirkungsvoll gegen Migräne. Die Erregung der Nervenzellen wir sofort unterbrochen und die Schmerzen ebben ab.
    Durch meinen mehr als stressigen Job, Familie und Problemen litt ich in letzter Zeit häufiger unter Migräneattacken. Ich kannte so etwas nicht und war total verwirrt, was war das und woher kommen diese Anfälle? Ich verkroch mich in einen abgedunkelten Raum und der Tag zog an mir vorbei. Bis ich Topamax entdeckt habe und schon vorbeugend genommen habe. Mein Arzt hat es mir empfohlen. Gott sei Dank war ich nicht schwanger, denn da dürfen die Tropfen nicht eingenommen werden. Weiterhin litt ich auch nicht unter Nieren- oder Leberproblemen. Da ich aber durch die Einnahme an Gewicht verlor, musste ich vorsichtig mit der Einnahme von Topamax sein.
    Aber wir alle wissen, wir tun (fast) alles um Schmerzen zu vermindern. Ich selbst kann schlecht mit Schmerzen leben und deshalb nahm ich eine ganze Weile Topamax.
    Langsam probierte ich zusammen mit meinem Arzt aus die Einnahme dieser Tabletten herabzusetzen, was auch teilweise gelang.
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Topamax im Test - Note: Gut

Topamax Testbericht
Keine Wirkung ohne Nebenwirkungen – das gilt für die meisten hoch wirksamen Medikamente. So auch für Topamax. Das Arzneimittel, dass seine Wirksamkeit gegen Epilepsie und Migräne in klinischen Studien belegen konnte, wird heute recht häufig bei den genannten Krankheiten eingesetzt und von den Patienten oft über Jahre hinweg eingenommen. Viele von ihnen berichten über starke Nebenwirkungen in den ersten Wochen und Monaten. Allerdings scheint sich die Verträglichkeit häufig im Laufe der Anwendung zu verbessern. Dennoch zählt Topamax ohne Zweifel zu den Medikamenten, die man aufgrund ihres Nutzens trotz ihrer unerwünschten Wirkungen einsetzt. Weil der Nutzen von Topamax aber das Risiko und die Nebenwirkungen aufwiegt, erhält das Medikament im Test die Note „gut“.

Der Überblick: Topamax bei Epilepsie oder Migräne wirksam

  • Hochwirksames Medikament zur Therapie der Epilepsie mit fokalen und generalisierten Anfällen
  • Mittlerweile hoch geschätztes Arzneimittel zur Prophylaxe bei schweren Formen der Migräne oder bei Cluster-Kopfschmerzen
  • Angemessene Verträglichkeit mit zahlreichen, zum Teil schweren Nebenwirkungen
  • Zur Einnahme in Form von verschreibungspflichtigen Tabletten oder Kapseln auf dem Markt
  • Reduzierte hormonelle Empfängnisverhütung und Herabsetzung der Fahrtüchtigkeit
  • In manchen Ländern als Schlankheitsmittel zugelassen

Die Indikationen: Topamax im Einsatz

Traditionell und von Beginn an wurde Topamax zur Behandlung der Epilepsie eingesetzt. Dabei kommt es sowohl bei Erwachsenen als auch bei Jugendlichen als Zusatzmedikament bei fokalen und generalisierten Anfällen sowie beim Lennox-Gastaut-Syndrom eingesetzt. Außerdem kann Topamax auch zur Prophylaxe von Migräneanfällen eingesetzt werden. Auch bei der vorbeugenden Behandlung von Cluster-Kopfschmerzen wir mittlerweile von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft der Einsatz von Topamax empfohlen. Außerhalb der offiziellen Indikationen gibt es weitere Anwendungsgebiete, in welchen von Ärzten Topamax eingesetzt wird. Dazu zählen die chronifizierte posttraumatische Belastungsstörung und die Therapie von Alkohol- oder Kokainabhängigkeit. In einigen Ländern ist der Wirkstoff des Arzneimittels Topamax sogar als Schlankheitsmittel zugelassen.

Die Inhaltsstoffe: der Wirkstoff im Topamax

Das Medikament Topamax enthält neben verschiedenen Hilfsstoffen den entscheidenden Wirkstoff Topiramat. Dieser hat verschiedene Wirkungen im Körper. So wirkt er antikonvulsiv, spricht er hemmt das Auftreten von Krampfanfällen bei Epilepsie. Außerdem wirkt er auch neuroprotektiv und nimmt Einfluss auf verschiedene Vorgänge im Gehirn. Damit hängt auch die starke appetithemmende Wirkung zusammen. Neben all diesen erwünschten Wirkungen entfaltet der Wirkstoff Topiramat aber auch Wirkungen, die als negativ zu werten sind. Dazu gehört vor allem die teratogene – also fruchtschädigenden – Wirkung. Um im Körper eine Wirkung entfalten zu können, muss der Inhaltsstoff eingenommen werden. Topamax kommt deshalb in Form von Filmtabletten oder Kapseln in den Handel.

Die Wirksamkeit: der Effekt im Körper

Nach der oralen Aufnahme nach dem Schlucken der Topamax Tabletten oder Kapseln, gelangt der Wirkstoff in das zentrale Nervensystem und das Gehirn. Dort nimmt er einen direkten Einfluss auf die Erregungsleitung in den Nervenbahnen. Das Topiramat vermindert dabei die Weiterleitung der erregenden Signale, indem es die spannungsabhängigen Natrium- und Calciumkanäle blockiert. Zusätzlich hemmt es noch einige der anderen aktivierenden Prozesse im Gehirn und senkt auf diese Weise über eine Hemmung der Reizweiterleitung die Krampfanfälligkeit. Nach der Einnahme vergehen bis zum Wirkeintritt etwa 30 Minuten. Die Wirkung hält dann für etwa 16 Stunden an.

Die Kontraindikationen: Einnahme verboten!

Wie alle anderen Arzneimittel darf auch Topamax nicht eingesetzt werden, wenn der Patient schon zuvor auf die Einnahme mit Unverträglichkeit reagiert hat. Eine weitere unbedingt zu beachtende Kontraindikation ist der Einsatz während der Schwangerschaft. Die teratogene Wirkung von Topiramat kann bei einer Einnahme im ersten Teil der Schwangerschaft zu Fehlbildungen des Kindes führen. Weil es Hinweise auf einen Übergang in die Muttermilch gibt, wollte Topamax auch während der Stillzeit vermieden werden. Ebenso wichtig ist Vorsicht bei Patienten mit Leberstörungen.

Die Rezeptpflicht: wie bekommt man Topamax?

Aufgrund der starken Wirkung und der zahlreichen, nicht unbedenklichen Nebenwirkungen ist Topamax verschreibungspflichtig. Wichtig ist, dass es bei der Einnahme zu Wechselwirkungen mit hormonellen Verhütungsmitteln kommen kann. Die Empfängnisverhütung kann eingeschränkt sein. Ebenso sind die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen eingeschränkt, weil Schläfrigkeit oder Schwindel die Reaktionszeiten herabsetzen.

Die Nebenwirkungen: Verträglichkeit von Topamax bei Anwendern

Am häufigsten kommt es zu Beginn der Therapie mit Topamax zu den sogenannten Parästhesien – zu Kribbelempfindungen am gesamten Körper mit Fokus auf den Armen und Beinen. Ebenfalls häufig kommt es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Verhaltens- und Konzentrationsstörungen und zu Vergesslichkeit. Die Nebenwirkung Appetitlosigkeit kommt so manchem Patienten sicherlich sogar gelegen und wird zum Teil gezielt genutzt. Gelegentlich bis selten treten andere unerwünschte Wirkungen wie Veränderungen am Blutbild, Euphorie und Halluzinationen, Schlafstörungen, Bewusstseinseinschränkungen oder Panikattacken, Störungen in der Augenfunktion einschließlich Nachtblindheit und vollständiger Aktivitätsverlust auf.

Das Resultat: Anwendermeinungen aus dem Alltag

Viele Anwender erleben im Verlauf der Therapie mehrere der genannten Nebenwirkungen. Teilweise so schwer, dass ein Wechsel des Medikaments notwendig ist. Die Verträglichkeit wird deshalb nur mit befriedigend bewertet und ob eine Einnahme als Schlankheitsmittel bei der Risiko-Nutzen-Betrachtung sinnvoll erscheint, wird in vielen Ländern negativ bewertet. Zur Therapie der Epilepsie oder zur Migräne-Prophylaxe ist Topamax dennoch angemessen und mit „gut“ zu bewerten.

Topamax Testbericht Fazit - Note: Gut

Mit Topamax kam vor einigen Jahren ein sehr effektives Medikamente gegen Epilepsie auf den Markt. Die relativ gute Verträglichkeit bei einer dauerhaften Einnahme und die Reduktion des Auftretens von Kopfschmerzen während der Topamax-Therapie war Anlass für klinische Studien. Mit dem Beleg der Wirksamkeit gegen Migräne und Cluster-Kopfschmerzen wurde das Anwendungsgebiet von Topamax entsprechend ausgeweitet. Auch bei der Behandlung von Alkohol- oder Kokainabhängigkeit scheint der Wirkstoff im Topamax einsetzbar zu sein. Die Einnahme von Topamax geht häufig vor allem in der Anfangsphase mit mehr oder weniger starken und belastenden Nebenwirkungen einher. Weil diese bei vielen Patienten aber mit der Zeit nachlassen und das Medikament insgesamt ein günstiges Verhältnis zwischen Nutzen und Risiko aufweist, erreicht Topamax dennoch ein „gut“.

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Website Vorschau: www.medipolis.de

Topamax Website Screenshot

Das Medikament Topamax mit dem Wirkstoff Topiramat gehört zu den sogenannten Antiepileptika sowie den Migränemitteln. Aus diesem Grund wird es häufig bei einer Behandlung von epileptischen Anfällen angewendet – ob für eine Monotherapie bei Patienten mit neu diagnostizierter Epilepsie oder für eine zusätzliche Therapie bei Betroffenen mit fokalen epileptischen Anfällen. Auch zwecks Vorbeugung von migräneartigen Kopfschmerzen wird Topamax in der Regel eingesetzt. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass eine Migräne-Behandlung mit Betablockern nicht erfolgreich war. Topamax ist verschreibungspflichtig und wird in der Regel als Filmtablette oder als Hartkapsel in unterschiedlicher Dosis verabreicht.