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Wie setzt sich die Implanon Bewertung zusammen?

Implanon BewertungenDurchschnittlich wurde Implanon mit 3.42 von 5 bewertet. Basierend auf 315 Implanon Erfahrungen. Unsere Redaktion recherchiert gründlich Testberichte und Meinungen aus allen verfügbaren Quellen des Internets. Diese Quellen werden sorgfältig von Hand verlesen und mit stochastischen Mitteln ausgewertet.

Erfahrungen.com bietet daher die höchstmögliche Aussagekraft und kann als Spiegelbild aller im Internet verfügbaren Implanon Bewertungen angesehen werden.

Erfahrungen mit Implanon (11)

  • Gastautor

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    Bewertung: 4

    Dienstag, 07. November 2017

    Bin sehr zufrieden. Habe das Stäbchen seit 12 Jahren. Einzig negativ, die Gewichtsabnahme.

  • Gastautor

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    Bewertung: 5

    Freitag, 13. Januar 2017

    Ich hatte mich fűr das Implanon entschieden, da ich aufgrund einer Gerinnungsstörung keine Kombinationspille mit Östrogen nehmen darf. Vor dem Einsetzen hatte ich Angst. Jedoch war das gar nicht schlimm. Vom Gefühl her ähnelt der Eingriff einer Impfung. Die Stelle wird betäubt, lediglich den Druck spürt man. Die Stelle ist schnell abgeheilt und machte keine Probleme. Ich habe das Implanon nun seit einem Jahr und habe keine Probleme damit. Ich bin sehr zufrieden damit, keine Nebenwirkungen, keine Zunahme, keine Hauptprobleme. Das Implanon kostet anfangs viel. Jedoch kostet eine Pille auf drei Jahre hoch gerechnet mehr. Nur zu empfehlen. Mehr anzeigen

  • Bewertung: 5

    Mittwoch, 09. September 2015

    Habe das Verhütungsstäbchen seit einem Jahr, finde es wirklich gut. Auch das Einsetzen war problemlos. Meine Frauenärztin hat mir vorher eine Pille verschrieben die ich drei Monate genommen habe, um zu testen ob ich dieses Stäbchen vertrage.
    Ich hatte vor ein paar Monaten einige Tage Blutungen aber relativ stark, und seit drei Tage hab ich sie wieder, keine Ahnung warum. Aber sonst bin ich super zufrieden.
    Bin übrigen 43 Jahre.
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Implanon im Test - Note: Befriedigend

Implanon Testbericht
Besonders junge Frauen, die auf längere Sicht kein Kind planen und für einige Jahre eine sichere und zuverlässige hormonelle Verhütung suchen, sollten über ein Implanon Stäbchen nachdenken. Einmal eingesetzt, gibt das Stäbchen über Jahre hinweg Hormone in den Körper ab und verhindert so zuverlässig das Eintreten einer Schwangerschaft. Aber auch wenn Implanon mit Sicherheit bequem und praktisch ist, so sollten dennoch die für hormonelle Verhütungsmittel typischen Nebenwirkungen, welche auftreten können aber nicht müssen, nicht vergessen werden. Dazu gehören vor allem Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und Blutungen. Angesichts des noch dazu nicht gerade geringen Preises für das Einsetzen und das Stäbchen an sich, ist das Testurteil „befriedigend“ also nicht überraschend.

Im Überblick: ein bequemer Weg der hormonellen Verhütung

  • Zuverlässige und sichere hormonelle Verhütung mit dem Hormon-Stäbchen Implanon
  • Weiches, unter der Haut sitzendes Kunststoffstäbchen, dass jahrelang Hormone freisetzt
  • Östrogenfrei und damit auch geeignet für Frauen mit Unverträglichkeit gegenüber Kombinationspräparaten
  • Geringere Hormondosis als bei der Anti-Baby-Pille verspricht bessere Verträglichkeit
  • Hohe Einstiegs- aber keine Folgekosten
  • Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Blutungen und Stimmungsschwankungen

Im Einsatz: Indikationen und Anwendung

In den meisten Fällen – man kann nach Anwenderbefragungen von mindestens 80 Prozent ausgehen – wird Implanon eingesetzt, um eine sichere und zuverlässige Empfängnisverhütung zu erreichen. Weil die Hormone nicht täglich eingenommen werden müssen, geht man davon aus, dass die Anwendung bequemer und noch zuverlässiger ist als bei der Anti-Baby-Pille. Auch Frauen, die nicht unbedingt verhüten müssen oder wollen, aber auch keinen Kinderwunsch haben, lassen sich das Hormonstäbchen implantieren, um den Zyklus zu stabilisieren. Auf diese Weise können beispielsweise Hormonschwankungen während der Menstruation abgefangen und damit verbundene Beschwerden vermindert werden. Es gibt auch Hinweise, dass Implanon zur Verbesserung des Hautbildes beitragen kann.

Im Stäbchen: Inhaltsstoffe und Aufbau von Implanon

Das biegsame und dünne Kunststoffstäbchen, dass vom Arzt mit Hilfe eines speziellen Applikators unter die Haut am Arm eingesetzt wird, gibt ständig und gleichmäßig ein gestagenartiges Hormon – das Etonogestrel, in den Körper ab. Das Stäbchen enthält eine so große Menge des Hormons, dass die Freisetzung für etwa drei Jahre garantiert gleichmäßig bleibt und danach abflacht. Dann sollte das Stäbchen entfernt und gegebenenfalls durch ein neues ersetzt werden. Die freigesetzten Mengen des Hormons verteilen sich im Körper und erreichen nur dann einen ausreichend wirksamen Spiegel im Blut, wenn die Frau unter 80 Kilogramm wiegt.

Im Arm: Einsetzen und Lage des Stäbchens

Das dünne Hormonstäbchen wird unter die Haut des Oberarms mit Hilfe eines speziellen Applikators unter örtlicher leichter Betäubung eingesetzt. Die Kunst besteht daran, das Stäbchen tief genug und an sicherer Stelle einzusetzen. Andernfalls kann es dazu kommen, dass das Implanon-Stäbchen abwandert oder sich das freigesetzte Hormon nicht ausreichend im Körper verteilen kann. In beiden Fällen besteht die Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft.

Im Körper: sichere Verhütung und stabiler Hormonspiegel

Das aus dem Implanon Kunststoffkörper freigesetzte Gestagen Etonogestrel wird bereits mit langer Tradition zur Verhütung eingesetzt. Wie alle Gestagene ist es eigentlich ein Schwangerschafts-erhaltendes Hormon und bewirkt deshalb zum Einen, dass ein weiterer Eisprung effektiv verhindert wird und zum Anderen, dass der Schleim am Gebärmutterhals zäh und fest wird und damit den Muttermund sicher verschließt. Um vor der Implantation des Stäbchens zu testen, ob die Frau den Wirkstoff verträgt, kann eine Minipille mit dem gleichen Wirkstoff eingesetzt werden.

Im Fokus: Gegenanzeigen und Warnhinweise

Wie alle anderen hormonellen Verhütungsmittel ist auch Implanon nicht für alle Frauen geeignet. Vor allem Frauen, die in der Vergangenheit bereits Probleme mit Thrombosen hatten oder einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten haben, dürfen Implanon auf keinen Fall anwenden. Auch Raucherinnen und Frauen über 35 sollten den Einsatz mit ihrem Arzt gründlich besprechen. Im Gegensatz zu vielen Anti-Babypillen ist Implanon aber für Stillende und Frauen geeignet, die Östrogene nicht vertragen.

Im Darm: Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen!

Auch wenn die Hormone vom Stäbchen direkt ins Blut abgegeben werden und nicht oral eingenommen, so besteht dennoch die Gefahr von Wechselwirkungen im Darm! Grund ist, dass Hormone über die Leber ausgeschieden aber auch aus dem Darm wieder aufgenommen werden und so im Körper im Gleichgewicht bleiben. Arzneimittel wie Antibiotika, Johanniskrautextrakt, einige Epileptika und Psychopharmaka stören das Gleichgewicht, so dass die Gefahr einer unerwünschten Schwangerschaft entsteht.

Im Blick: unerwünschte Wirkungen durch Implanon

Die bei Implanon auftretenden unerwünschten Wirkungen ähneln den Nebenwirkungen der Anti-Babypille. Akne, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, unregelmäßige Blutungen und vaginale Infektionen kommen sehr häufig vor. Häufig sind auch Stimmungsschwankungen, Reduktion oder Verlust der Libido, Übelkeit, Haarausfall, Schwindel und depressive Verstimmungen. Auch Zysten, Hitzewallungen, grippeartige Beschwerden sowie Reaktionen und Infektionen an der Implantationsstelle treten erstaunlich häufig auf.

Im Alltag: das sagen die Anwenderinnen

Gelobt wird von den meisten Anwenderinnen der sichere und bequeme Empfängnisschutz. Dem gegenüber stehen die Kritikpunkte, die sich vor allem auf die nur ausreichende Verträglichkeit und den hohen Preis für Stäbchen und Einsetzen konzentrieren. Nicht mal die Hälfte der Anwenderinnen würden Implanon demnach weiter empfehlen.

Implanon Testbericht Fazit - Note: Befriedigend

Seit einigen Jahrzehnten stehen der Frau mit hormonellen Verhütungsmitteln alle Möglichkeiten zur Verfügung, den Kinderwunsch selbst zu bestimmen und eine unerwünschte Schwangerschaft zu vermeiden. Nicht immer muss frau dafür eine Anti-Baby-Pille einnehmen, denn mit Implanon steht eine wirkungsvolle und viel bequemere Lösung zur Verfügung. Kein Vergessen mehr, keine Hormonschwankungen in der Abbruchphase und die Aussicht auf geringere Nebenwirkungen – die Vorteile von Implanon sind schnell und deutlich zusammengefasst. Dennoch sind die Anwenderinnen in der persönlichen Bewertung nicht ganz so zufrieden und vergeben in Summe nur ein „befriedigend“. Der Grund dafür dürfte vor allem in der meist eher schlecht bewerteten Verträglichkeit liegen. Wobei hier auch andere hormonelle Verhütungsmittel nicht besser wegkommen!

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Website Vorschau: www.medipolis.de

Implanon Website Screenshot

Implanon ist ein implantiertes und hormonelles Verhütungsmittel. Es ist seit dem Jahre 2000 in Deutschland zugelassen und erhältlich. Implanon ist ein biegsames und dünnes Stäbchen, das aus Kunststoff besteht. Durch den enthalt eines Geschlechtshormones, welches allmählich abgegeben wird kann ein ähnlicher Effekt wie bei der Antibabypille erzeugt werden. So wird der Eisprung gehemmt und die Frau wird innerhalb der nächsten drei Jahre vor einer Schwangerschaft geschützt. Das Einschieben wird von einem Arzt durchgeführt, genauso wie die Entfernung.