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Erfahrungen mit BTGuard (2)

  • Bewertung: 1

    Dienstag, 17. September 2013

    Völlig sinnloser Dienst. Für das Geld kann ich mir auch gleich legal Filme und Musik besorgen. Da haben dann wenigstens die Künstler was von. Außerdem bietet auch so ein Dienst keinen völligen Schutz vor strafrechtlicher Verfolgung.

  • Bewertung: 5

    Sonntag, 28. Oktober 2012

    Ich muss direkt sagen, das ich ein Mensch bin, der eine Menge aus dem Internet herunterlädt. Hierfür nutze ich auch gerne BitTorrent. Nun ist dies aber nicht immer ganz legal und ich habe eine Möglichkeit gesucht, mit der es nicht mehr möglich ist, mich über meine persönliche IP Adresse zu identifizieren. Und ich muss sagen, bei btguard habe ich endlich genau den Anbieter gefunden, den ich immer gesucht habe. Denn das Prinzip ist einfach (andere IP und ähnliches) und auch die Anmeldung war einfach und sogar für mich als Laien selbsterklärend. Zwar entstehen Kosten, diese sind für mich jedoch vollkommen in Ordnung. Zusätzlich überzeug mich auch die hohe Geschwindigkeit. Vielen Dank btguard, so kann ich endlich sicher runterladen :-) Also volle 5 von 5 Sternen :-) Mehr anzeigen

BTGuard im Test - Note: Befriedigend

BTGuard Testbericht
Nicht nur der amerikanische Geheimdienst NSA sammelt eifrig die Daten, auch Google und Co protokollieren die Aktivitäten der Internetnutzer. Der kanadische Anbieter BTGuard bietet da eine Alternative. Gegen eine monatliche Gebühr stellt er einen anonymen Zugang zum Internet bereit. Wahlweise werden nur Downloads oder aber alle Online-Aktivitäten anonymisiert. Aber braucht man das? Oder ist der Dienst nur etwas für Paranoiker und jene Nutzer, die illegal Filme, Software oder Spiele downloaden? Und wie zuverlässig ist das Angebot wirklich? Lässt sich damit tatsächlich vollständig anonym surfen? Diese Fragen werden in vielen Online-Foren hitzig diskutiert.

Das Angebot im Überblick

  • BitTorent Proxy: anonymisierte Downloads
  • VPN: anonymisierte Online-Kommunikation
  • Bezahlung über monatliche Gebühr

Was ist eigentlich BitTorent?

Der Dienst BTGuard richtet sich vor allem an die Nutzer, die mit BitTorent Dateien Downloaden. BitTorent lässt sich auf Deutsch frei mit Bit-Sturzbach oder Daten-Sturzbach übersetzen und ist ein Filesharing-Protokoll. Vor allem sogenannte Peer-to-Peer Netzwerke arbeiten damit. Das englische Wort Peer bedeutet so viel wie Gleichgestellter, denn dabei gibt es keinen zentralen Server, von dem die Daten heruntergeladen werden, sondern verschiedene Teilnehmer bieten Dateien an. Viele sind gleichzeitig sowohl Anbieter von Daten als auch Nachfrager. Deshalb nutzen auch Dienste wie Facebook oder Twitter BitTorent.

Dienste und Laufzeiten

Das Angebot BitTorent Proxy anonymisiert nur Downloads über BitTorent. Es ist etwas billiger als das VPN-Angebot, bei dem auch alle anderen Online-Aktivitäten und die E-Mail Kommunikation anonymisiert werden. Das funktioniert im Prinzip immer gleich. Statt der IP-Adresse des Nutzers wird die von BTGuard registriert. Auch der Standort wird verschlüsselt, stattdessen wird der Standort der BTGuard-Server erfasst. Das Unternehmen unterhält Server in Toronto, Amsterdam und Singapur, wer BTGuard nutzt wird daher an einem der drei Standorte registriert. Das Unternehmen verspricht trotz der Umleitung eine hohe Geschwindigkeit, dazu arbeitet es unter anderem mit der Deutschen Telekom zusammen. Auch eine Drosselung der Geschwindigkeit bei Überschreiten eines bestimmten Download-Volumens gibt es nicht.

Kundenservice: mit Verbesserungsbedarf

Die Website des Unternehmens ist bisher ausschließlich in Englisch gehalten, eine deutsche Übersetzung gibt es noch nicht. Das gilt natürlich auch für den Kundenservice, mit Deutsch kommt man hier nicht weit.

Ohnehin sind die Mitarbeiter des Unternehmens nicht leicht zu erreichen. Wer auf „Contact“ klickt wird zunächst gefragt, ob er mit der Verkaufsabteilung oder dem Support Kontakt aufnehmen will. Klickt man auf „Support“, landet man im BTGuard Support Center. Eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer oder einen Live-Chat sucht man aber vergeblich, stattdessen sind dort Fragen und Antworten zusammengestellt. Insgesamt gibt es drei Kategorien, nämlich „General“, „VPN“ und „Proxy“. Die Anzahl der beantworteten Fragen ist allerdings klein, eigene Fragen kann man nicht einstellen.

Beim VPN Troubleshooter, der bei der Diagnose und Lösung von Problemen helfen soll, erscheint sogar nur „Coming soon“. Gut ist dagegen die Videoanleitung auf der Startseite. Mit einem Klick auf „Watch how it works“ bekommt man einen kurzen Film angezeigt, in dem die Installation des Dienstes erläutert wird.

Bezahlung: Auch mit Bitcoins

Die monatliche Gebühr lässt sich PayPal oder Bitcoins bezahlen. Wer die Internetseite besucht, bekommt zwar eine Auswahl an Kreditkarten angezeigt, doch wer den Anmeldevorgang durchläuft landet immer automatisch bei PayPal, wenn er nicht explizit Bitcoin auswählt. Der Grund: die angegebenen Kreditkarten und das Bank-Symbol, mit dem die Zahlung per Überweisung beworben wird, beziehen sich nicht auf BTGuard direkt, sondern auf die Möglichkeit damit das PayPal Konto aufzuladen.

Kündigung: Monatlich möglich

Sehr gut ist die Möglichkeit, den Dienst monatlich zu kündigen. Allerdings kann man sich auch auf längere Zeit binden und dafür einen Rabatt bekommen. Wer für ein Quartal im Voraus zahlt (und sich so lange auch an den Anbieter bindet), kann fünf Prozent sparen, bei einem halben Jahr sind es sogar schon 15 Prozent und bei einem Jahr 25 Prozent.

BTGuard Testbericht Fazit - Note: Befriedigend

Wie anonym man mit BTGuard wirklich surft, ist umstritten. Der Kundenservice ist bei BTGuard in jedem Fall noch verbesserungswürdig. Auch die Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten lässt zu wünschen übrig. Dagegen ist die Installationsanleitung per Video sehr gut gelungen. Sehr gut ist auch die Möglichkeit, monatlich den Dienst wieder zu kündigen. Dass man sich alternativ auf bis zu ein Jahr festlegen und so bis zu 25 Prozent sparen kann, ist ein weiterer Pluspunkt. Unterm Strich ist das Angebot befriedigend, für den Großteil der Nutzer dürfte ein kostenpflichtiger Anonymisierungsdienst ohnehin nicht nötig sein.

Videos (2)

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Website Vorschau: www.btguard.com

BTGuard Website Screenshot

BTGuard wird von Kanada aus betrieben. Das Anliegen dieser Firma ist, dass die Identität von BitTorrent- Nutzern geschützt werden soll. Auf das P2P- Netzwerk soll anonymer Zugriff ermöglicht werden. Wenn der Kunde sich anmeldet, muss er zwischen einem "BitTorrent Proxy" und einem VPN- Zugang auswählen. Beide Dienste gleichzeitig zu nutzen geht nicht. Dann kann die kostenlose Software heruntergeladen und installiert werden.