Forex Trading Software vergleichen und Devisen handeln

Über Forex Trading Software erhalten Trader Zugang zum Finanzmarkt. In der Regel wird die Software von Brokern als Teil ihrer Handelsplattform kostenlos angeboten. Die bekannteste Software ist wohl der MetaTrader 4. Dennoch kann es je nach Broker Unterschiede geben.

Trades eröffnen und Analysen durchführen

Über eine passende Software können Trader ab nicht nur Trades eröffnen und schließen, sondern erhalten auch Hilfe beim Treffen von Handelsentscheidungen. Viele Plattformen sind mittlerweile nicht nur als Downloadversion erhältlich, sondern lassen sich auch im Browser öffnen oder als App auf das Smartphone herunterladen.

Privatpersonen haben keinen direkten Zugang zum Handel an der Börse. Daher erhalten sie nur über eine Handelssoftware Zugang zum Markt. Viele Systeme unterscheiden sich bei den Basisfunktionen nur wenig, aber insbesondere mit Blick auf Extras und Anwendungsmöglichkeiten kann es durchaus Unterschiede geben.

So stellt beispielsweise nicht jeder Anbieter die gleichen Tools und Indikatoren des MetaTraders zur Verfügung. Zudem können zusätzliche Funktionen mit Extragebühren verbunden sein. Des Weiteren sind unter Umständen nicht alle Funktionen auch über die App nutzbar. Welche Software von den einzelnen Brokern genutzt wird, erfahren Sie in unserem Forex-Broker Vergleich.

Forex Trading Software

MetaTrader beliebteste Forex Trading Software

Der MetaTrader emphielt sich vor allem für den Forex- und CFD-Handel. Welche CFD-Broker die Handelsplattform anbieten, erfahren Sie in unserem CFD-Broker Vergleich. Neben dem MetaTrader 4 steht mittlerweile auch der MetaTrader 5 bei einigen Brokern zur Verfügung. Hinter der bekannten Plattform steht der Anbieter MetaQuotes.

Die Plattform gilt als besonders benutzerfreundlich und zeichnet sich durch eine gute Funktionalität aus. Darüber hinaus bietet die Plattform viele Individualisierungsmöglichkeiten. Trader können beispielsweise die Farben von Charts anpassen oder Indikatoren konfigurieren. Finanznachrichten stehen ebenfalls zur Verfügung und können auch als Push-Nachricht empfangen werden. 30 Indikatoren für die technische Analyse sind bei den meisten Anbietern nicht unüblich. Bei Charts können Tarder unterschiedliche Zeitintervalle einstellen.

Für den PC lassen sich die meisten Programme auf Windows-Rechner und MacBooks herunterladen. Bei Smartphones werden die Betriebssysteme von iOS und Android unterstützt. Viele Anbieter aktualisieren ihre Forex Trading Software regelmäßig und stellen dabei oft auch neue Funktionen zur Verfügung.

Plattformen auch auf automatisierten Handel ausgelegt

Mit vielen Plattformen kommen auch Neulinge rasch gut zurecht, da moderne Tradingplattformen sehr benutzerfreundlich und übersichtlich gestaltet sind. Viele Plattformen verfügen zudem über

  • Charttools
  • Analysefunktionen und
  • Nachrichten sowie Kurse in Echtzeit.

Trader, die auch mit automatisierten Handelssystemen arbeiten wollen, sollten darauf achten, dass die Trading Software ihrer Wahl über eine entsprechende Schnittstelle bzw. entsprechende Funktionen verfügt. Der MetaTrader stellt beispielsweise den Expert Advisor für den automatisierten Handel zur Verfügung.

Trader, die mit automatischen Systemen handeln wollen, sollten hierfür auf der Tradingplattform Funktionen finden, die sie ohne Vorkenntnisse in Programmiersprachen nutzen können. Oft stehen bereits Befehle zur Verfügung oder Trader können über eine Community Skripte untereinander austauschen. Automatisierte Handelssysteme können importiert oder selbst entwickelt werden und basieren auf den Programmiersprachen MQL 4 oder 5.

Technisch gut aufgestellte Forex Trading Software

Wichtig ist auch, dass der Broker jede Order schnell und zuverlässig an die Börse übermittelt. Zudem sollten alle Orderarten und Orderzusätze einfach und mit nur wenigen Klicks nutzbar sein. Hilfreich sind hier sicher Funktionen zum One-Click-Trading. Je breiter zudem die Auswahl an Analyse-Tools und Charttools ist, umso genauer können Anleger Handelsentscheidungen treffen.

Vielfach lassen sich Chartdarstellungen und Zeichenwerkzeuge individualisieren und so ganz nach den persönlichen Anforderungen nutzen. Ein Vorteil ist es auch, wenn die Forex Trading Software über Systeme zum Testen neuer Strategien verfügt. Backtesting-Tools basieren dabei auf historischen Kursdaten; Forwardtesting-Tools auf Echtzeitdaten.

Ob die Handelssoftware in der Tat allen persönlichen Vorstellungen entspricht, erfahren Trader spätestens beim Test über ein Demokonto. So können Trader beispielsweise bei RoboMarkets alle Kontoarten bzw. Tradingplattformen testen, wie unserer RoboMarkets Erfahrungen zeigen. Stellen Trader zudem beim ersten Test fest, dass sie lieben mit anderen Finanzinstrumenten handeln möchte, könnte unser Aktiendepot Vergleich bei der Entscheidung für einen Anbieter weiterhelfen.

Desktop-Anwendung und App verbinden

Viele Trader nutzen heute eine Kombination aus Desktop-Anwendung und App. Auch von unterwegs möchten Trader auf ihr Handelskonto zugreifen und eine Order platzieren. Mit Blick auf die angeboten Charttools lassen diese sich jedoch nicht immer auf dem kleinen Handybildschirm umsetzen.

Trader führen daher gerne umfangreiche Analysen weiterhin am PC aus. Die mobile Variante sollte aber dennoch zumindest über grundlegende Analysetools verfügen. Zudem sollten beide Varianten gut synchronisiert sein, ein über das Smartphone abgeschlossener Trade erscheint damit auch am PC. Beispielsweise bietet Active Trades eine umfangreiche App an, wie unsere ActivTrades Erfahrungen zeigen.

Eine besonders gute Forex Trading App sollte immer mit der Wahl eines guten Brokers einhergehen. Trader sollten bei der Entscheidung immer auch das Handelsangebot, die Konditionen und weitere Aspekte wie einen guten Kundenservice einbeziehen. Eine gute Handelssoftware zeichnet sich dennoch durch eine große Anzahl an Orderarten, gute Chart- und Analysetools sowie den Zugang zu verschieden Märkten aus.

Broker sollte zur Forex Trading Software passen

Ist zwar die Forex Trading Software sehr gut und modern, der Broker aber bei den Handelskosten zu teuer oder der Kundenservice nur schlecht zu erreichen, werden Trader bei diesem Anbieter auf Dauer nicht glücklich werden. Eine gute Handelsplattform geht immer mit einem guten Broker einher. Im Idealfall ist auch die Testphase über ein Demokonto möglichst lang. Viele Broker bieten eine 30-tägige Testphase ans. Dies reicht vollkommen aus, um sich einen guten Überblick zu verschaffen, auch wenn eine unbegrenzte Nutzung des Demokontos wünschenswert ist.

Auch alle Standard-Orderarten wie Market Order oder Limit Orders sollten problemlos nutzbar sein. Einige Broker erheben zusätzliche Kosten für spezielle Orderarten oder Tools zur Risikoabsicherung. 50 Orderarten oder mehr sind bei vielen Brokern nicht unüblich. Insbesondere erfahrene Trader wünschen sich hier oft eine breite Auswahl.

Ähnliches gilt auch für die Anzahl der handelbaren Währungspaare. Neben den Hauptwährungen sollten auch einige Minors und exotische Währungspaare handelbar sein. So stellt beispielsweise der Broker Plus500 über 70 Währungspaare zur Verfügung, wie Sie in unseren Plus500 Erfahrungen nachlesen können.

Plattform auf den Forex-Handel abgestimmt

Viele Tradingplattformen sind auf den Forex-Handel abgestimmt. Wer sich eher für Aktien oder CFDs interessiert, sollte womöglich eine dafür ausgelegte Plattform nutzen bzw. eine Plattform wählen, die auch hierfür gute Möglichkeiten bietet. Zudem sollte der Handel an allen gewünschten Börsen möglich sein.

Gerade im Forexhandel sind Kurse in Echtzeit unverzichtbar. Diese sollten vom Broker kostenlos angeboten werden. Bei einigen Brokern müssen aber Kurspakete kostenpflichtig erworben werden. Vor allem, wenn die Daten sehr schnell zur Verfügung gestellt werden sollen oder es um große Datenmengen geht, können höhere Kosten entstehen. Für bestimmte Tools oder Nachrichtenpakete können ebenfalls weitere Kosten anfallen.

Bei einigen Plattformen ist es mittlerweile möglich, direkt aus dem Chart heraus zu handeln. Oftmals sind die Plattformen auch gleich mit aktuellen News oder Schulungsmaterialien verbunden. Hilfreich ist es, wenn die Broker gute Einführungen oder Tutorials für ihre Software anbieten. In diesen Anleitungen wird die Nutzung der Software dann Schritt für Schritt erklärt.

Trading Software

Fazit: MetaTrader als Forex Trading Software sehr beliebt

Über eine Forex Trading Software erhalten Trader Zugang zu den Finanzmärkten. Erweiterungen und Extras sind unter Umständen kostenpflichtig. Bei vielen Brokern ist der MetaTrader 4 beliebt. Allerdings sollten Trader bei der Auswahl eines Brokers nicht nur auf die Software achten, sondern die Handelskonditionen des Anbieters gut prüfen.

Das könnte Sie interessieren – TOP Forex-Broker, über die wir bereits auf Erfahrungen.com berichten:

Autor Christian Habeck
Nach oben
×
Dein Bonus Code:
Das Bonusangebot hat sich bereits in einem weiteren Fenster geöffnet. Falls nicht, kannst du es aber auch nochmal über den folgenden Link öffnen:
Zum Anbieter