Forex Indikatoren erfolgreich nutzen

Mithilfe von Forex Indikatoren können Trader lukrative Ein- und Ausstiegspunkte für Trades erkennen. Nur mit einer gründlichen Analyse können Trader dauerhaft an den Märkten erfolgreich sein. Daher sollten sich Trader mit Indikatoren und Strategien befassen, um im Währungshandel gut aufgestellt zu sein.

Technische Analyse als Grundlage

Grundlage für den Einsatz von Forex Indikatoren, von denen es zahlreiche gibt, ist stets die technische Analyse. Bei dieser versuchen Trader, auf der Basis historischer Kursverläufe Prognosen für die Zukunft zu erstellen. Zudem gehen Analysten davon aus, dass sich Entwicklungen an den Märkten immer wieder wiederholen. Trader können in Charts daher Kursmuster erkennen und aus diesen weitere Entwicklungen ableiten.

Oftmals werden

  • Balkencharts
  • Liniencharts und
  • Candlestick Charts

zur Analyse herangezogen. Daneben gibt es weitere Chartdarstellungen. Oftmals können Trader mit nur einem Klick zwischen den einzelnen Darstellungen wechseln und auch Zeitintervalle selbst einstellen. Viele Broker bieten nicht nur unterschiedliche Chartdarstellungen, sondern auch verschiedene Zeichenwerkzeuge.

In diesen Charts können Trader nun Trendlinien einzeichnen sowie Unterstützungen und Widerstände erkennen. Die Chartanalyse hilft somit dabei, den Kursverlauf eines Basiswerts genauer zu untersuchen und so interessante Einstiegszeitpunkte zu finden. Allerdings kann auch die Chartanalyse nicht exakt vorhersehen, wie sich ein Kurs letztendlich entwickeln wird.

Forex Indikatoren

Forex Indikatoren passend zur eigenen Strategie auswählen

Forex-Trader sollten sich Indikatoren aussuchen, die gut zu ihrer Strategie und ihrem Handelsstil passen. Nicht jeder Indikator passt also zu jedem Trader. Darüber hinaus sind einige Indikatoren leicht zu verstehen und anzuwenden und daher auch für Anfänger geeignet. Für andere wiederum benötigen Trader mehr Erfahrung und Vorwissen.

Anfänger arbeiten oft mit Trendfolgestrategien und versuchen dabei, Trends und die Trendrichtung korrekt zu erkennen. Gegen den Trend zu handeln ist für Anfänger oft schwieriger. Zudem sind Aufwärtstrends mit wenig Trading-Erfahrung oft leichter zu handeln, als Abwärtstrends. Um Trendwenden zu erkennen, nutzen Trader neben Indikatoren auch Oszillatoren.

Oftmals sind auf den Handelsplattformen der einzelnen Broker verschiedene Indikatoren voreingestellt. Mit welchen Plattformen die einzelnen Forex-Broker arbeiten, erfahren Sie auch in unserem Forex-Broker Vergleich. Viele Broker arbeiten mit dem MetaTrader 4, der auch bei CFD-Brokern beliebt ist. Unser CFD-Broker Vergleich gibt hier einen Überblick. Je nach Broker können aber unterschiedliche Indikatoren verwendet werden. Oftmals sind mindestens 30 Indikatoren nutzbar.

Analyse von Durchschnitten

Zu den bekanntesten Forex Indikatoren gehört wohl der gleitende Durchschnitt (Simple Moving Average), der Durchschnittskurs der Schlusskurse einer bestimmten Zeitperiode. Mit dem SMA werden Kursbewegungen geglättet, damit Trader einen Trend besser erkennen können. Allerdings können Trader auf diesem Weg einen Trend erst dann erkennen, wenn er schon begonnen hat. Frühzeitige Signale auf Trends gibt dieser Indikator damit nicht, er kann aber Trends bestätigen.

Ganz ähnlich arbeitet der exponentiell gleitende Durchschnitt (Exponential Moving Average, kurz EMA). Hierbei werden aber neuere Kurse stärker gewichtet. Der EMA reagiert damit schneller auf Kursveränderungen. Der EMA ist für Trader interessant, die viel Zeit am Markt verbringen.

Sehr verbreitet ist auch der Moving Average Convergence Divergence (MACD). Dieser Indikator berechnet das Zusammen- oder Auseinanderlaufen des gleitenden Durchschnitts. Über den MACD können Trader auch Informationen zur Stärke des Trends bekommen. Um den MACD nutzen zu können, benötigen Trader zwei Linien im Chart. Die eine zeigt den kurzfristigen Durchschnitt an, die zweite den langfristigen Durchschnitt.

Volatilität und Trendwenden mit Forex Indikatoren erkennen

Trends lassen sich auch über Volatilitätskanäle erkennen. Sobald ein Kurs den gleitenden Durchschnitt plus einen bestimmten Betrag überschreitet, könnte ein Trend begonnen haben. Eine sehr bekannte Variante für Volatilitätskanäle sind die sogenannten Bollinger Bänder. Letztendlich lässt sich auf diesem Weg die Volatilität eines Basiswerts ermitteln.

Oftmals entsteht nach einer starken Kursbewegung wieder eine Bewegung in die Gegenrichtung. Diese lässt sich mit dem Fibonacci Retracement Indikator erkennen. Der Indikator beruht uf der von Leonardo da Vinci bekannten Fibonacci-Reihe. Die Reihe beginnt mit der Null und der Eins. Jede weitere Zahl ist die Summe der beiden vorausgegangenen Zahlen. Mit diesem Forex Indikator könnten Trader Kursbewegungen für die Zukunft vorhersagen. Gleitende Durchschnitte sind dagegen erst dann effektiv, wenn ein Trend bereits begonnen hat.

Trader sollten gut prüfen, ob der Broker ihrer Wahl die für sie wichtigen Indikatoren anbietet. Unsere XTB Erfahrungen zeigen beispielsweise, dass dieser Broker über den AgenaTrader über 150 Indikatoren zur Verfügung stellt.

Weitere Forex Indikatoren

Neben den bereits genannten Indikatoren gibt es eine ganze Reihe weiterer Forex Indikatoren. Jeder Trader sollte für sich die beste Kombination aus interessanten Indikatoren finden, mit dem er am besten zurechtkommt. Trader sollten sich nie nur auf einen Indikator verlassen, sondern mehrere kombinieren. Verlassen sich Trader nur auf einen Indikator, besteht die Gefahr, Trendwenden nicht rechtzeitig zu erkennen. Daher ist die Arbeit mit Indikatoren auch ein Teil des Risikomanagements.

Neben Indikatoren verfügen die meisten Handelsplattformen auch über Oszillatoren. Mit diesen können Trader Hinweise auf überkaufte Marktsituationen bekommen. Oszillatoren basieren auf der inneren Stärke eines Trends.

Dieser wird auch als Momentum bezeichnet. Hier ist der Relative Strength Index (RSI) von besonderer Bedeutung. Dabei werden Gewinne und Verluste in einem bestimmten Zeitraum zueinander ins Verhältnis gesetzt. Die meisten Broker bieten eine umfangreiche Auswahl an Indikatoren und Oszillatoren an, wie beispielsweise unsere Plus500 Erfahrungen zeigen.

Indikatoren basieren auf selbsterfüllenden Prophezeiungen

Bei Indikatoren, die die Zukunft vorhersagen wollen, basiert vieles auf selbsterfüllenden Prophezeiungen. Schätzen viele Trader eine Marktbewegung oder eine Entwicklung im Chart ähnlich ein, handeln sie entsprechend und der Kurs bewegt sich in der Tat in die vorhergesagte Richtung. Darüber hinaus geht die technische Analyse davon aus, dass sich bestimmte Reaktionen an den Märkten regelmäßig wiederholen.

Die Psychologie spielt beim Trading eine sehr große Rolle. Zudem basieren viele Entwicklungen am Markt auf den Reaktionen der Anleger. Dies gilt auch für den Aktienhandel. Anleger, die sich hierfür interessieren, finden passende Anbieter in unserem Aktiendepot Vergleich. Um seine eigenen Reaktionen beim Handel kennenlernen zu können, empfiehlt es sich, das Trading zunächst über ein Demokonto zu testen. Dieses sollte kostenlos sein.

Außerdem gehört Wissen zur Tradingpsychologie oft auch zu den Themen, die Broker in ihren Schulungsmaterialien behandeln. ActiveTrades gilt als Broker mit sehr gutem Weiterbildungsbereich, wie Sie auch in unseren ActivTrades Erfahrungen erkennen können.

Forex Signale

Forex Indikatoren passend zur Handelsstrategie wählen

Wie schon eingangs erwähnt, sollten Trader Indikatoren stets passend zur Handelsstrategie und dem persönlichen Tradingstil auswählen. Eine passende Strategie ist unter anderem auf die gehandelten Märkte und die persönlichen Anforderungen an das Trading abgestimmt. In der Strategie werden Kriterien festgelegt, unter denen Trader eine Position eröffnen und schließen wollen. Dieser lassen sich dann mit Indikatoren und einer gezielten Analyse erkennen.

Trader sollten sich daher mit unterschiedlichen Indikatoren vertraut machen und ihr Wissen hier stetig erweitern. Nicht jeder Indikator passt zu allen Strategien, da beispielsweise gleitende Durchschnitte andere Ziele verfolgen als der Fibonacci Retracement Indikator. Zudem muss der ausgewählte Broker die gewünschten Indikatoren auch anbieten. Des Weiteren kann der Fall eintreten, dass Trader mit einem bestimmten Indikator nicht gut zurechtkommen. Idealerweise können sie dies über ein Demokonto überprüfen und gegebenenfalls eine Alternative wählen.

Fazit: Indikatoren passend auswählen

Trader können zwischen verschiedenen Forex Indikatoren wählen. Diese sollten in jedem Fall zur eigenen Strategie passen, daher ist nicht jeder Indikator für alle Trader geeignet. Plattformen wie der MetaTrader 4 bieten eine gute Auswahl an. Broker stellen oft mindestens 30 Indikatoren zur Verfügung.

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Redakteur Christian Habeck
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