Forex Handelszeiten beachten und Devisen rund um die Uhr handeln

Ein besonderer Vorteil beim Handel mit Währungen sind die Forex Handelszeiten. Theoretisch hat immer irgendwo auf der Welt eine Börse geöffnet, sodass der Handel rund um die Uhr möglich ist. Zu den Haupthandelszeiten sind zudem die Spreads oftmals sehr niedrig, daher sollten sich Anleger gut über die wichtigsten Handelszeiten und Börsenöffnungszeiten informieren.

Forex rund um die Uhr handeln

Der Aktienhandel endet praktisch spätestens mit dem Schließen der US-Börsen am Abend. Mit Währungen könnten Trader theoretisch rund um die Uhr von Sonntagnacht bis am Freitagabend handeln. Eine Pause wird nur am Wochenende eingelegt. Dies ist auch möglich, da der Handel über elektronische Handelssysteme erfolgt und so teilweise komplett automatisch möglich ist.

Darüber hinaus wird überall auf der Welt mit Währungen gehandelt. Devisen sind in Asien ebenso ein beliebtes Handelsinstrument wie in Nordamerika. Dank der Zeitverschiebung hat immer irgendwo auf der Welt eine Börse geöffnet. Neigt sich der Handel in Europa am Nachmittag dem Ende zu, beginnt er in Nordamerika gerade erst.

In der Nacht oder am frühen Morgen können Trader theoretisch an australischen oder asiatischen Börsen, beispielsweise an der Tokioer Börse, aktiv werden. Einen ersten Überblick, welche Währungspaare die einzelnen Broker anbieten, gibt unser Forex-Broker Vergleich. Auch einige CFD-Broker haben Währungen im Angebot, wie Sie unserem CFD-Broker Vergleich nachlesen können.

Forex Handelszeiten

Zeitverschiebung beachten

Trader sollten daher immer auch die Zeitverschiebung im Blick behalten und sich über die Handelszeiten an den einzelnen Börsen informieren. Der Devisenmarkt ist dezentral organisiert und hält sich damit nicht an feste Öffnungszeiten. Letztendlich handeln die Marktteilnehmer am Forexmarkt untereinander.

Ein Anleger verkauft beispielsweise Dollar und kauft Euros, während ein anderer Dollars kauft und Euros verkauft. Institutionelle Anleger wie Banken sind ebenfalls am Markt aktiv. So ist es keine Überraschung, dass der Forexmarkt der größte und liquideste Markt der Welt ist. Allerdings richtet sich die Liquidität nach den Börsenöffnungszeiten.

Die besten Forex Handelszeiten hängen immer von der Währungen ab, die ein Trader handelt. So bietet beispielsweise ActivTrades neben den Hauptwährungen auch einige Minors und exotische Währungspaare an, wie unsere ActivTrades Erfahrungen zeigen. Theoretisch beginnt der Forexhandel am Sonntag um 22 Uhr (MEZ), wenn die Börse in Sydney ihre Pforten öffnet. Die Handelswoche endet am Freitagabend um 22 Uhr (MEZ), wenn die New Yorker Börse schließt.

Forex Handelszeiten rund um den Globus

Zwischen 22 Uhr am Abend und 7 Uhr am Morgen können Trader an der Börse in Sydney handeln und bis um 9 Uhr am Morgen an der Börse in Tokio. Die Londoner Börse und auch der frühe Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse haben dann schon begonnen. In Europa geht der reguläre Handel meist bis 17 Uhr. Der Späthandel an der Frankfurter Börse dauert aber bis 20 Uhr.

Um 13 Uhr beginnt der Handel in den USA. Daher ist vor allem der Nachmittag für Forex-Trader interessant, wenn sich die Öffnungszeiten der US-Börsen und der europäischen Börsen überschneiden. Aus diesem Grund sind oftmals auch die Spreads zu dieser Tageszeit besonders gering.

Die Forex Handelszeiten lassen sich daher in drei Handelssessions einteilen:

  • die asiatische Handelssession (Tokioer Handelssession)
  • die europäische Handelssession (Londoner Handelssession) und
  • die nordamerikanische Handelssession (New Yorker Handelssession)

Zu diesen Zeiten ist die Aktivität am Markt am höchsten.

Forex Handelszeiten mit Einfluss auf die Handelskosten

Die Forex Handelszeiten haben einen großen Einfluss auf die Kosten im Forexhandel. Broker nehmen Geld dadurch ein, dass sie Positionen zwischen Käufern und Verkäufern vermitteln. Ihre Haupteinnahmequelle sind dabei die Spreads. Das Vermitteln zwischen Käufern und Verkäufern ist vor allem dann besonders einfach, wenn viele Marktteilnehmer aktiv sind. Dies ist wie bereits erwähnt vor allem am Nachmittag der Fall, wenn in Europa und Nordamerika gleichzeitig gehandelt wird. Der Broker kann daher den Handel zu geringeren Spreads anbieten.

Eine Ausnahme bilden Kryptowährungen, die mittlerweile bei vielen Brokern über CFDs gehandelt werden können. Unsere ZuluTrade Erfahrungen zeigen, dass der Krypto-Handel beispielsweise bei diesem Broker möglich ist. Es gibt zwar Krypto-Börsen, doch diese sind nicht unbedingt mit klassischen Börsen vergleichbar.

Bei Kryptowährungen ist der Handel in der Tat rund um die Uhr möglich und das sogar am Wochenende. Auch im Aktienhandel spielen Börsen eine andere Rolle. Trader finden in unserem Aktiendepot Vergleich übrigens interessante Aktienbroker.

Handel pausiert am Wochenende

Der klassische Forexhandel pausiert aber weiterhin am Wochenende. Viele Trader nutzen diese Pause, um sich über den Handel zu informieren und Analysen durchzuführen. Einige Broker haben zudem ihr Schulungsmaterial so angepasst, dass beispielsweise am Freitagnachmittag Webinare stattfinden, die die letzte Handelswoche reflektieren. XTB ist beispielsweise ein Broker, der für viele aktuelle Webinare bekannt ist, wie unsere XTB Erfahrungen belegen.

Samstag und Sonntag ist damit bei vielen Tradern fest eingeplant, um sich mit der aktuellen Entwicklung bestimmter Basiswerte zu beschäftigen oder an der eigenen Strategie zu feilen. Auch das Informieren über neue Basiswerte und Strategien findet am Wochenende Platz. Darüber hinaus planen viele Trader die neue Handelswoche. Hilfreich ist dabei ein Wirtschaftskalender. Sie notieren sich die für sie interessanten Termine, an denen sie auf Volatilität am Markt hoffen.

Neben den Forex Handelszeiten sind für Forex-Trader vor allem

  • wirtschaftliche Termine
  • aktuelle Nachrichten aus Politik und Wirtschaft und
  • andere aktuelle Entwicklungen

wichtig.

Aktuelle Termine wichtig für Handelsentscheidungen

Viele Einflussfaktoren haben Einfluss auf den Devisenmarkt. Dazu gehören unter anderem politische Entwicklungen, Wahlen und Entscheidungen wichtiger Notenbanken. Trader versuchen auch mit Blick auf das Risikomanagement stets über aktuelle Entwicklungen informiert zu sein. Dabei stehen die von ihnen gehandelten Währungen bzw. die jeweiligen Länder im Fokus, doch Entwicklungen beim Dollar und dem Euro können sich auch auf andere Währungen auswirken.

Doch wie finden Tradern nun passende Handelszeitpunkte, wenn der Handel doch theoretisch jederzeit möglich ist? Grundlage ist stets eine gute Analyse. Zudem kann es je nach gehandelter Währung große Unterschiede geben, insbesondere bei Nebenwährungen und exotischen Währungen.

Hier sind Trader mit viel Erfahrung und Spezialwissen rund um die Währung im Vorteil. Gerade exotische Währungspaare haben oft sehr besondere Eigenschaften. So ist die Entwicklung einiger Währungen beispielsweise eng an die Entwicklung von Rohstoffe geknüpft. Trader müssen sich hier also oftmals sehr gezielt informieren.

Forex Trading lernen

Forex Handelszeiten an Feiertagen

Börsen haben nicht immer geöffnet. Sie schließen an Feiertagen genauso wie andere Unternehmen. Wichtig ist es daher, zu wissen, wann die Börsen in einzelnen Ländern aufgrund von Feiertagen geschlossen sind. Neben weltweiten Feiertagen wie Weihnachten sind die Börsen in den USA beispielsweise am 4. Juli oder am ersten Montag im September, dem Labor Day, geschlossen. Auch die Pariser Börse schließt am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag. An diesen Tagen geht der Handel aber an anderen internationalen Börsen normal weiter.

Unter Umständen sind an regionalen Feiertagen einige Währungspaare aber nicht handelbar. Beispielsweise können Währungspaare mit dem russischen Rubel am orthodoxen Weihnachtsfest aufgrund fehlender Liquidität nicht gehandelt werden. Trader sollten sich daher erkundigen, welche nationalen oder regionalen Feiertage für die von ihnen gehandelten Währungen wichtig sind.

Fazit: Forex Handelszeiten und Börsenöffnungszeiten beachten

Der Handel mit Währungen ist unter der Woche theoretisch rund um die Uhr möglich. Trader sollten sich aber gut über die Öffnungszeiten der für sie wichtigen Börsen informieren. Besonders am Nachmittag, wenn sich die Öffnungszeiten der europäischen Börsen und der amerikanischen Börsen überschneiden, ist der Markt sehr liquide.

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Redakteur Christian Habeck
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