Stromkosten 2020: Stromkosten ermitteln und sparen

Die Frage nach den Stromkosten ist für alle Verbraucher allgegenwärtig und unabhängig davon, ob es sich um Strom von einem Grundversorger, einem Ökostromanbieter oder einem unabhängigen Stromanbieter handelt. Da die Strompreise stetigen Schwankungen unterlegen sind und sich von Anbieter zu Anbieter unterscheiden, ist es wichtig regelmäßig Informationen über aktuelle Entwicklungen einzuholen.

Wir zeigen, wie Sie am besten auf dem Laufenden bleiben und die Stromkosten am einfachsten im Blick behalten können, damit Ihre Stromrechnung am Ende des Jahres keine negative Überraschung für Sie bereithält.

Die Entwicklung der Stromkosten seit der Öffnung des Strommarktes

Noch bis 1998 wurde der Energiemarkt vom Staat geregelt und es bestand nicht die Möglichkeit den Stromanbieter selbst auszuwählen. Alle Haushalte wurden durch den Grundversorger mit Strom versorgt. So waren auch die Stromkosten einheitlich und von jedem Verbraucher zu akzeptieren.

Es herrschte seitens des Staates nicht genug Vertrauen, um die Versorgung mit Strom oder Gas in die Hände der freien Marktwirtschaft zu geben. Doch als festgestellt wurde, dass die Liberalisierung des Telefonmarktes von großem Erfolg gekrönt war, wurde auch die Öffnung des Strom- und Gasmarktes in die Wege geleitet.

Nach der Öffnung des Strommarktes stiegen die Stromkosten zunächst rasch an und betrugen einen Anstieg von bis zu 60 Prozent. Erst mit dem Einsetzen der Weltwirtschaftskrise beruhigten sich die Strompreise und erreichten ein angemessenes Level. Die Zahl der Stromanbieter wächst seit der Liberalisierung des Strommarktes stetig und durch den so entstandenen Konkurrenzkampf sind die Stromanbieter gezwungen immer attraktivere Tarife mit günstigen Stromkosten anzubieten.

Gaspreisrechner

Die durchschnittlichen Stromkosten im Jahre 2020

Bei den vielen unterschiedlichen Tarifen, die es derzeit auf dem Markt gibt, ist es schwierig einen konkreten Durchschnittspreis für Stromkosten zu ermitteln. Doch es lässt sich feststellen, dass eine Kilowattstunde (kWh) bei etwa 30 Cent liegt.

Wenn Sie diesen als Orientierung bei der Auswahl Ihres neuen Stromanbieters nehmen, dann ist zu beachten, dass die meisten Stromanbieter den Tarif in Cent je kWh anzeigen. Hierzu sind noch monatliche Ausgaben hinzuzurechnen, zu denen ein feststehender Grundpreis gehört. Dieser ist zu den Stromkosten zu addieren und ist unabhängig vom individuellen Verbrauch.

Schauen Sie sich die Tarife der Stromanbieter also genau an und beachten Sie neben dem Preis für eine kWh auch weitere Kosten, die zu dem Stromtarif hinzugerechnet werden müssen.

Stromkosten unterlegen Schwankungen – Ein regelmäßiger Wechsel ist sinnvoll

Trotz der zurzeit günstigen Stromtarife ist seit den neunziger Jahren eine steigende Tendenz der Strompreise zu erkennen. Doch welche Möglichkeiten hat ein Verbraucher, um trotzdem die Stromkosten zu senken und am Ende des Jahres eine angemessene Stromrechnung zu erhalten?

Auch, wenn Sie keinen Stromanbieterwechsel anstreben, ist es zu empfehlen regelmäßig einen Stromanbieter Vergleich zu nutzen. So können Sie sich ganz einfach über die aktuellen Entwicklungen bei den Stromkosten informieren und einen Vergleich zu Ihrem vorhandenen Stromversorger durchführen. Vielleicht überzeugen Sie sich doch von den günstigeren Konditionen eines anderen Anbieters, oder Sie wechseln zu einem Ökostromanbieter und tun gleichzeitig etwas für die Umwelt.

Wer seine Stromkosten effektiv senken möchte, der ist nicht gut damit beraten nur auf Stromspartipps zu achten und so den Verbrauch zu reduzieren. Neben der Reduktion des Verbrauchs ist es unerlässlich einen regelmäßigen Stromanbieterwechsel durchzuführen, da die Tarife im ständigen Wandel sind, oft zu Gunsten der Verbraucher und damit der Stromkosten.

Stromkosten ganz einfach mit Stromkostenrechner ermitteln und gezielt sparen

Stromkosten zu sparen ist nicht nur wichtig für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Wer weniger Strom verbraucht, für den muss weniger Strom erzeugt werden und dies macht sich für die Umwelt bemerkbar. Doch wie lassen sich am besten und einfachsten Strom und Kosten sparen? Wer Stromkosten sparen möchte, der hat in der Regel zwei Möglichkeiten dies zu tun:

  • Der regelmäßige Stromanbieterwechsel
  • Das gezielte Stromsparen

Beides ist gut miteinander zu kombinieren und lässt sich einfach umsetzen. Um den eigenen Stromverbrauch zu reduzieren, können Stromkostenrechner dabei helfen aufzuspüren, wo am meisten Einsparungen umzusetzen sind. Die Stromkostenrechner gibt es unverbindlich und kostenfrei im Internet und stehen jedem Seitenbesucher zur Verfügung.

Haben Sie durch einen Stromkostenrechner ausfindig gemacht, wo Sie am meisten Einsparungen vornehmen können, dann ist es hilfreich sich Tipps zu holen, wie hier am effektivsten gespart werden kann. Dazu gibt es zahlreiche Stromspartipps, doch wem das nicht ausreicht, der kann sich auch durch einen Energieberater vor Ort beraten lassen.

Stromspartipps nutzen und Stromkosten effektiv senken

Wer keinen Energieberater beauftragen möchte, der kann auch ganz einfach mit gängigen Stromspartipps zu weniger Stromkosten kommen. Dabei ist es wichtig die Elektrogeräte in den Fokus zu rücken, die den höchsten Stromverbrauch vorweisen. Dies sind, je nach Haushalt und Ausstattung, in der Regel:

  • Waschmaschine
  • Kühlschrank
  • Gefrierschrank
  • Heizanlagen
  • Diverse Elektrogeräte wie z. B. Computer und Fernseher

Bei der Waschmaschine lässt sich am meisten sparen, wenn nur mit einer vollen Trommel gewaschen wird und dies im Ökoprogramm. Dieses ist extra darauf ausgelegt die Umwelt zu schonen und weniger zu verbrauchen. Gefrier- und Kühlschrank sollten so wenig wie möglich geöffnet werden und Elektrogeräte niemals in einem Stand-By-Modus versetzt, sondern immer ausgeschaltet werden. Mit einer Heizanlage lässt sich am meisten Strom einsparen, wenn sie mit einer Solaranlage kombiniert wurde.

Bei allen Geräten gilt es jedoch schon bei Kauf darauf zu achten, dass es sich um ein Elektrogerät handelt, welches nach Möglichkeit mit einer A+++ Auszeichnung versehen ist. Dies steht für einen besonders niedrigen Energieverbrauch.

Stromkosten senken durch regelmäßigen Anbieterwechsel ganz einfach möglich

Reichen die Stromspartipps nicht aus, um ausreichend Stromkosten zu sparen, dann ist ein regelmäßiger Anbieterwechsel das beste Mittel um die Kosten noch weiter zu senken. Wer hierbei darauf achtet, dass zu einem Ökostromanbieter gewechselt wird, der tut gleichzeitig bei einem Anbieterwechsel etwas für die Umwelt und nicht nur bei der Umsetzung der Stromspartipps.

Wer sich für Ökostromanbieter interessiert, dem sind die LichtBlick Erfahrungen zu empfehlen oder Anbieter wie Greenpeace Energy. Doch nicht nur bei einem Wechsel zu einem Ökostromanbieter kann viel gespart werden. Doch wieso lässt sich überhaupt bis zu 720 Euro jährlich sparen, wenn der Stromversorger regelmäßig gewechselt wird?

Dies liegt an der Preisgestaltung der Stromanbieter. Durch die große Auswahl ist jeder Kunde hart umkämpft und wird mit günstigen Tarifen und Prämien geworben. Viele der Tarife beinhalten dabei Vergünstigungen während des ersten Jahres und genau diese Vergünstigungen lassen viel Geld sparen. Wer also durch einen jährlichen Anbieterwechsel in einen ständigen Genuss des reduzierten ersten Jahres kommt, der spart viel Stromkosten.

Sie möchten durch einen Anbieterwechsel Stromkosten sparen? So gelingt der Wechsel ganz einfach

Wenn Sie über einen Stromanbieter Vergleich einen passenden neuen Tarif gefunden haben, dann gelingt der Wechsel ganz einfach, egal ob Sie aufgrund der positiven E WIE EINFACH Erfahrungen wechseln möchten, oder weil Sie unzufrieden mit Ihrem bisherigen Anbieter sind. Sie brauchen einfach nur einen neuen Vertrag bei Ihrem Wunschversorger abzuschließen, alles weitere wird in der Regel von dem neuen Stromversorger übernommen.

Bei einem Anbieterwechsel sollte jedoch auf die Kündigungsfrist des bestehenden Vertrages geachtet werden. Nur mit Einhalten dieser, kann der neue Vertrag passend starten. Doch vor dem Ausbleiben der Stromversorgung muss niemand Angst haben, in Deutschland gilt das Recht der unterbrechungsfreien Strom- und Gasversorgung. In einem Notfall würde Ihr Grundversorger einspringen.

Für die Kündigung des bestehenden Vertrages gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder Sie nehmen die Kündigung per Schreiben selbst vor, in diesem Fall gibt es sogar online kostenlose Formulare zum ausfüllen, oder Sie lassen die Kündigung durch Ihren neuen Anbieter vornehmen.

Stromkosten sparen trotz Ökostromanbieter, ist dies möglich?

Ökostrom hat noch bis heute den Ruf besonders teuer zu sein, doch dies ist nicht der Fall. Es gibt sogar Stromtarife, die günstiger sind als Tarife von herkömmlichen Stromanbietern. Es schließt sich also in keinem Fall aus Stromkosten sparen zu wollen und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun, ganz im Gegenteil.

2019 lag der durchschnittliche Preis eines Ökostromtarifs sogar unter dem eines herkömmlichen Stromanbieters. Bei einem Stromverbrauch von 2.500 bis 5.000 kWh im Jahr, sahen die durchschnittlichen kWh Preise im Vergleich wie folgt aus:

  • Grundversorger bei 31,94 Cent
  • Herkömmlicher Stromanbieter 30,46 Cent
  • Ökostromanbieter 30,42 Cent

Ökostrom ist also nicht nur ein Trend, der sich positiv auf die Nachhaltigkeit und den Klimawandel auswirkt, sondern auch noch jedem einzelnen Verbraucher zugutekommt. Wer jedoch noch mehr für die Umwelt tun möchte, der kann über einen Immobilienbörsen Test nach einer Immobilie suchen, die über eine installierte Solaranlage verfügt. So wird jeder selbst zum Stromproduzenten und das umweltfreundlich.

In eine Solaranlage investieren und Stromkosten aussetzen?

Haben Sie Ihre neue Immobilie durch die positiven Immonet.de Erfahrungen gefunden und überlegen das neue Zuhause mit einer Solaranlage auszustatten? Viele Besitzer eines Eigenheims stellen diese Überlegung an, weil sie Stromkosten senken oder gar ganz aussetzen möchten. Doch nicht in jedem Fall ist dies möglich.

Sollten Sie eine Solaranlage installieren lassen, die zur Warmwasseraufbereitung dienen soll, dann können Sie damit viel Stromkosten sparen, aber nicht immer komplett aussetzen. Das Haus muss weiterhin mit Strom versorgt werden, um Dinge wie Beleuchtung und weitere Funktionen des Haushalts zu speisen.

Wer dagegen eine Solaranlage installieren lässt, die für die reine Stromgewinnung gedacht ist, dann übernimmt diese alle Funktionen des Haushalts und der nicht benötigte, aber produzierte Strom, kann sogar verkauft werden, wodurch sich ein Gewinn erzielen lässt. Doch auch hier kann es möglich sein, dass noch extern Strom hinzugenommen werden muss. Dies ist abhängig von den zu versorgenden Gegebenheiten und lässt sich nicht pauschalisieren.

Führt Stromversorgung durch einen Grundversorger zu höheren Stromkosten?

Die Grundversorger haben den Ruf besonders kostenintensive Tarife anzubieten, doch entspricht dies der Realität? Es ist in der Tat so, dass die Grundversorger in der Regel höhere Stromkosten mit sich bringen als alternative Stromanbieter. Wer Stromkosten sparen möchte, der ist bei einem Grundversorger in der Regel also nicht gut aufgehoben.

Kunden eines Grundversorgers zahlen im Jahr dabei im Durchschnitt einige Hundert Euro mehr, als Kunden eines anderen Stromanbieters. Doch trotz dessen hat ein Grundversorger auch Vorteile.

  • Der Grundversorger springt im Notfall bei der Versorgung ein
  • Die Kündigungsfrist beträgt nur zwei Wochen

Besonders die kurze Kündigungsfrist ist kaum von anderen Stromversorgern zu unterbieten. Wer darauf besonders viel Wert legt, der hat mit einem Grundversorger eine gute Wahl getroffen.

Sie wissen nicht, welcher Grundversorger für Sie zuständig ist? Hier kann Ihnen ein Stadtwerke Vergleich helfen. Über diesen können Sie nicht nur Ihren Grundversorger finden, sondern diesen auch mit anderen vergleichen und dadurch einen Überblick über die gängigen Stromkosten der Grundversorger erhalten.

So wechseln Sie ganz einfach von einem Grundversorger zu einem alternativen Stromanbieter

Werden Sie aktuell von einem Grundversorger mit Strom versorgt und möchten Stromkosten sparen, dann empfiehlt sich ein Wechsel zu einem alternativen Anbieter, dabei ist es egal, ob es sich um einen Ökostromanbieter handeln soll oder nicht, einzig die Stromkosten sind entscheidend darüber, wie viel nach einem Wechsel eingespart werden kann.

Der Wechsel von einem Grundversorger zu einem anderen Stromanbieter ist dabei durch die kurze Kündigungsfrist von nur zwei Wochen besonders einfach möglich. Zusätzlich besteht bei einem Grundversorger keine Mindestvertragslaufzeit, wodurch Sie auch diese bei einem Wechsel nicht beachten müssen.

Der eigentliche Vorgang des Wechsels läuft bei einem Grundversorger genau so ab, wie bei anderen. Sie können die Kündigung selbst vornehmen, oder Sie lassen diese durch Ihren neuen Anbieter übernehmen. Letzteres ist zu empfehlen, dies ist nicht nur komfortabler, sondern erspart Ihnen auch die Rechnung, ab wann der neue Vertrag einsetzt.

Stromanbieter Test online

Der Stromanbieterwechsel ermöglicht ganz leicht die Stromkosten enorm zu senken

Stromkosten lassen sich am besten auf zwei Arten einsparen, zum einen durch das Reduzieren des eigenen Stromverbrauchs und zum anderen durch das jährliche Wechseln des Stromanbieters. Durch die besonders günstigen Neukundenboni lassen sich durch diese Strategie bis zu 720 Euro pro Jahr einsparen.

Der Wechsel ist dabei ganz einfach möglich und wird in der Regel vom neuen Stromanbieter übernommen, wodurch Sie sich einzig um den neuen Vertragsabschluss kümmern müssen. Wieso also nicht noch heute durch einen Stromanbieter Vergleich ganz unverbindlich nach Ihren nächsten Stromversorger Ausschau halten?

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Redakteur Christian Habeck
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