Heizkosten sparen und Kosten senken: So profitieren Sie

Heizkosten sparen gelingt nicht nur mit einem günstigen Anbieter, jeder kann auch selbst viel dafür tun, seinen Kosten zu senken. Oft gelingt dies sogar mit wenig Aufwand. Neben dem persönlichen Heizverhalten spielt dabei vor allem der Zustand des Gebäudes eine große Rolle.

Thermostat für die Heizung nutzen

Mit einem eingebauten Thermostat kann jeder seine Heizung ganz auf den persönlichen Bedarf einstellen. Die Heizung muss so nicht den ganzen Tag laufen. Mit programmierbaren Thermostatventilen, die sich beispielsweise in der Nacht absenken lassen, können Verbraucher die Betriebszeiten der Heizung bedarfsgerecht einstellen.

So lassen sich in Einfamilienhäusern rund 100 Euro im Jahr einsparen. Sind die Bewohner einige Tage nicht zuhause, ist es oft nicht sinnvoll, die Heizung ganz auszustellen. Besser ist es, wenn sie auf niedriger Temperatur weiterläuft.

In Heizkörpern sollte es nicht gluckern. Ist dies der Fall, werden sie nicht mehr richtig warm. In diesem Fall hilft es, die Heizkörper zu entlüften. Luft im Heizkörper hat eine unnötige Energieverschwendung zur Folge. Oft lassen sich in Einfamilienhäusern so etwa 60 Euro im Jahr sparen. Benötigt wird dafür nur ein Entlüftungsschlüssel, einen Eimer und ein Handtuch.

Heizkosten sparen

Sparsam heizen und Heizkosten sparen

Zu viel Heizen sollte ebenfalls vermieden werden. Oft kann es sogar Heizkosten sparen, wenn die Raumtemperatur nur um ein Grad heruntergefahren wird. Ist es im Raum nun 20 statt 21Grad, merkt man dies in der Regel kaum. In größeren Häusern kann dies oft mehr als 70 Euro sparen. Das Thermostat der Heizung sollte nie voll aufgedreht werden.

Es wird auch nicht schneller warm, wenn das Thermostat voll aufgedreht ist. Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie.

Oft wird empfohlen, dass es im Wohnbereich rund 20 Grad sein Sollte. In der Küche kann es ruhig etwas kühler sein, ebenso wie im Schlafzimmer. Für das Bad werden oft rund 23 Grad empfohlen. Bei klassischen Thermostatventilen erreichen Verbraucher auf der dritten Stufe rund 20 Grad. Der Unterschied bei einem fünfstufigen Thermostat liegt zwischen jeder Stufe bei etwa vier Grad.

Richtig lüften

Richtig viel Heizkosten sparen lässt sich mit dem richtigen Lüften im Winter. Mehrmals am Tag stoßlüften ist dabei sinnvoller, als die Fenster dauerhaft auf Kipp zu lassen. Steht das Fenster auf Kipp, so erfolgt kaum Luftaustausch. Die Wände rund um das Fenster kühlen aus, was auch Schimmel begünstigt.

Besser ist es, das Fenster drei- bis viermal am Tag für einige Minuten weit zu öffnen und währenddessen die Heizung auszumachen. Im Sommer kann das Stoßlüften sogar bedenkenlos bis zu 30 Minuten dauern. Vor allem nach dem Baden oder Duschen ist Stoßlüften sinnvoll, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Beim Lüften sollten stets die Türen zu beheizten Zimmern geschlossen sein. Dies gilt auch für Türen zwischen gut geheizten und wenig beheizten Räumen. Zieht Luft aus wärmeren Räumen in kältere, kann dies auch die Bildung von Kondenswasser begünstigen. Aus diesem Grund sollte das Schlafzimmer auch am Morgen gelüftet werden, damit über Nacht entstandene Feuchtigkeit abziehen kann.

Heizkosten sparen mit guter Wärmedämmung

Gut isolierte, moderne Fenster sparen ebenfalls Heizkosten. Ähnliches gilt auch für Türen. Hier helfen oft schon kleine Maßnahmen wie Schaumstoffstreifen zum Aufkleben oder Zugluftstopper beim Isolieren.

So kann keine kalte Luft mehr unter der Tür hindurch in den Raum kommen. Jalousien und Vorhänge sollten in der Nacht geschlossen bleiben. Dies verstärkt die Isolierung der Fenster von innen und hält Wärme im Raum. Vor den Heizkörpern in der Wohnung sollten nie große Möbel stehen. Dies verhindert, dass sich die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt.

Werden diese kleinen Tipps beherzigt, können schon einige Euros im Monat gespart werden. Dies wirkt sich auch auf den jährlichen Verbrauch aus. Mit den Informationen zum Jahresverbrauch können Verbraucher einen gründlichen Gasanbieter Vergleich durchführen. Auch einige lokale Anbieter wie Stadtwerke bieten Gas und andere Heizmethoden an. Daher lohnt auch ein Stadtwerke Vergleich.

Warmwasser nicht unterschätzen

Mit Blick auf die Heizkosten ist das Warmwasser nicht zu unterschätzen. Für jedes Händewaschen und Spülen wird warmes Wasser benötigt, dass über Heizenergie erwärmt wird. Oft wird fast 25 Prozent des Energieverbrauchs für warmes Wasser benötigt. Dies ist in etwa soviel wie der gesamte Stromverbrauch. Es empfiehlt sich also, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Dies spart nicht nur Heizkosten, sondern auch Wasserkosten. Zudem wird so CO2 eingespart.

Wie aber warmes Wasser gespart wird, kann sehr unterschiedlich sein. Ein Sparduschkopf ist beispielsweise eine Option. Zudem hat sich sicher bereits herumgesprochen, dass für eine Dusche weniger Wasser benötigt wird als für ein Vollbad. Das Händewaschen ist mit kaltem Wasser ebenso effektiv wie mit warmen Wasser.

Mit Seife werden auch so Bakterien abgetötet. Bei der Einstellung der Armaturen am Waschbecken sollte darauf geachtet werden, kaltes Wasser zu verwenden. Wird bei drehbaren Armaturen der Hebel in die Mitte gestellt, kommt zum kalten Wasser auch warmes Wasser heraus, dass jedoch eigentlich nicht benötigt wird.

Heizkosten sparen mit moderner Heizungsanlage

Unter Umständen sollten Hauseigentümer auch darüber nachdenken, ihre Heizungsanlage zu modernisieren. Bei alten Modellen kann beispielsweise die Heizungspumpe getauscht werden, da dieses Bauteil für einen großen Teil des Stromverbrauchs im ganzen Haus verantwortlich ist. Eine moderne, effektive Pumpe kann hier große Wirkung erzielen.

Zudem geht über die Heizungsrohre viel Wärme verloren. Unter Umständen ist es sinnvoll, dies zu isolieren. Die Heizungsanlage sollte in jedem Fall jährlich gewartet werden. Dabei sollten Eigentümer auch darauf achten, dass der Fachmann die Heizung, beispielsweise den Brenner, korrekt einstellt.

Unter Umständen kommt auch das Heizen mit Strom infrage. Eigentümer können daher auch umrüsten und sich beispielsweise für eine Wärmepumpe entscheiden, die auch als sehr umweltfreundlich gilt. Da Heizen mit Strom vergleichsweise teuer ist, lohnt sich ein genauer Stromanbieter Vergleich. Insbesondere für Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen gibt es besondere Tarife.

Eigenes Heizverhalten überprüfen

Das eigene Heizverhalten spielt beim Heizkosten sparen eine große Rolle. Auch die Heizung selbst sollte modern sein. Ein weiteres Thema ist der Brennstoff, mit dem geheizt wird. Einige Verbraucher heizen mit Strom, beispielsweise über eine umweltfreundliche Wärmepumpe. Gas ist bei vielen Verbrauchern ebenfalls beliebt. Fernwärme und Ölheizungen sind zwei weitere Möglichkeiten. Fernwärme gilt dabei als besonders teuer.

Insbesondere mit Blick auf das Heizen mit Gas und Strom sollten Verbraucher aber auf ihren Anbieter achten. Die Preisunterschiede können hier enorm sein und oft lohnt sich ein regelmäßiger Wechsel. Mittlerweile bieten auch viele Stadtwerke Gas und Strom an.

Hier kann es ein großer Vorteil sein, dass der Anbieter bei Fragen auch persönlich zu erreichen ist und technische Schwierigkeiten oft direkt von Fachleuten vor Ort behoben werden können. Ein Beispiel für einen regionalen Gasanbieter mit viel Erfahrung ist Thüga Energie. Wie Sie in unseren Thüga Energie Erfahrungen nachlesen können, wurde das Unternehmen schon 1867 gegründet.

Heizkosten sparen mit passendem Anbieter

Insbesondere bei Gas kann das Heizen leicht teuer werden, doch mittlerweile sind auch einige günstige sowie regionale Anbieter am Markt. Der Wechsel von einem Anbieter zum anderen klappt meist problemlos. Allerdings kommt es bei der Wahl eines guten Anbieters nicht nur auf die Kosten an. Kunden legen auch Wert auf

  • faire Verträge
  • guten Kundenservice und
  • kurze Vertragslaufzeiten.

Viele Anbieter bieten auch unterschiedliche Tarife an. Viele Kunden in Deutschland erhalten Gas allerdings noch immer vom Grundversorger in ihrer Region. Vielfach sind hier die Preise aber überdurchschnittlich hoch. Teilweise erhöhen Grundversorger ihre Preise aber auch aus nicht nachvollziehbaren Gründen.

In den letzten Jahren kamen jedoch einige neue Anbieter auf den Markt. Mit einem Wechsel lassen sich oft mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. Viele Anbieter arbeiten auch mit Preisgarantien für die gesamte Laufzeit oder bieten Neukundeboni an. Beispielsweise arbeitet wakker Gas mit einer Preisgarantie, wie unsere wakker Gas Erfahrungen zeigen.

Vergleichsportalen nutzen

Verbraucher müssen heute auch nicht mehr jedes Angebot selbst prüfen. Im Internet gibt es viele Vergleichsportale, bei denen sie mit ihrer Postleitzahl und ihrem Jahresverbrauch einen Überblick bekommen. Auch der spätere Vertrag lässt sich oft gleich online abschließen. Der neue Anbieter benötigt später

  • Informationen zum Liefertermin
  • den Stand des Gaszählers
  • den Namen des bisherigen Versorgers und
  • die alte Kundennummer.

Die Kündigung des alten Vertrags übernimmt dann der neue Anbieter. Da das Gas letztendlich über die Leitungen des örtlichen Gasnetzbetreibers ins Haus kommt, kann dieser auch bei Schwierigkeiten beim Anbieterwechsel einspringen und weiter Gas liefern. Kunden müssen daher nicht befürchten, dass es in der Wohnung kalt wird. Der Netzbetreiber ist auch für Reparaturen und andere technische Aufgaben verantwortlich.

Ein guter Preisvergleich ist übrigens auch für gewerbliche Kunden wichtig. Auch hier gibt es durchaus Einsparmöglichkeiten. Einige Anbieter haben spezielle Angebote für Geschäftskunden im Angebot, wie beispielsweise unsere GAS IN Erfahrungen zeigen. Gewerbliche Kunden haben ebenfalls nicht nur über günstige Tarife Einsparmöglichkeiten, sondern können ebenfalls ihr eigenes Heizverhalten prüfen, um Heizkosten zu sparen.

Heizkosten Strom

Fazit: Heizkosten sparen und eigenes Verhalten prüfen

Verbraucher können selbst viel zum Heizkosten sparen beitragen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei das eigene Heizverhalten, aber auch der Zustand des Hauses spielt beim Heizkosten senken eine Rolle. Letztendlich spart aber vor allem ein Anbieterwechsel oft viele Kosten. Je nach Tarif können die Preisunterschiede groß sein.

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Redakteur Christian Habeck
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