Haushaltsstrom günstig beziehen: So klappt es

Streng genommen ist der Strom, der aus der Steckdose kommt, nicht der gleich. Bei der Wahl des passenden Stromtarifs wird zwischen Haushaltsstrom und Wärmestrom unterschieden. Wärmestrom ist speziell auf elektrische Geräte zum Heizen ausgelegt. Verbraucher sollten im Zweifel daher prüfen, welchen Strom sie benötigen.

Strom aus der Steckdose

Strom kommt in der Regel aus der Steckdose zu uns und wird benötigt, um elektrische Geräte wie

  • Fernseher
  • Laptops
  • Küchengeräte oder
  • Lampen

nutzen zu können. Als Heiz- oder Wärmestrom wird dagegen Strom bezeichnet, mit dem die Heizung und das warme Wasser geheizt werden. Dieser wird für elektrische Heizsysteme wie Nachtspeicherheizungen oder Wärmepumpen verwendet. Auch einige moderne Fußbodenheizungen verwenden Wärmestrom.

Zwischen beiden Stromvarianten gibt es einen Unterschied bei der Abrechnung. Wärmestrom ist im Vergleich zum Haushaltsstrom rund zehn bis 20 Prozent günstiger. Oft wird hierfür Nachtstrom verwendet. Während für den normalen Strom nur ein normaler Stromzähler benötigt wird, wird für Haushalte, die auch Wärmestrom beziehen, ein Doppeltarifzähler benötigt. So werden beide Stromarten getrennt abgerechnet.

Der Wechsel des Anbieters ist in jedem Fall möglich, auch wenn neben dem normalen Strom noch Wärmestrom bezogen wird. Theoretisch können sich Verbraucher für zwei verschiedene Anbieter entscheiden. Einen ersten Überblick gibt unsere Stromanbieter Vergleich.

Haushaltsstrom für Privatpersonen

Um Strom für private Haushalte von Gewerbestrom abzugrenzen, den gewerbliche Kunden beziehen, wird Haushaltsstrom als Strom definiert, der für private Zwecke verwendet wird. Der Maximalverbrauch liegt bei vielen Haushalten bei 10.000 kWh. Liegt der Stromverbrauch über diesem Wert, gehen viele Stromanbieter davon aus, dass es sich bei dem Verbraucher um ein Unternehmen handelt. Neukundenboni entfallen in diesem Fall. Genauere Informationen hierzu finden sich in der Regel in den AGBs des Stromanbieters. Unternehmen, die besonders viel Strom verbrauchen, nutzen übrigens oft Industriestrom zu besonderen Tarifen.

Allerdings können sich auch gewerbliche Kunden, die in etwas soviel Strom benötigen, wie ein privater Haushalt für den Bezug von normalem Strom entscheiden. Dies gilt oft für Freiberufler, Selbstständige oder Vertreter von Vereinen in kleinen Büros. Größere Unternehmen können in der Regel keinen normalen Strom nutzen, sondern sind verpflichtet, Gewerbestrom zu beziehen. Neben klassischen Stromanbietern kommen übrigens auch Stadtwerke als Stromanbieter infrage. Einen Überblick bietet unsere Stadtwerke Vergleich.

Stromkosten in den letzten Jahren gestiegen

Die Stromkosten sind in den letzten Jahren stark gestiegen,; laut dem Statistischen Bundesamt seit 2010 um 30 Prozent. Vor allem Steuern und Abgaben machen einen großen Teil der Kosten aus.Ein Wechsel des Anbieters kann sich daher in jedem Fall lohnen und birgt deutliches Sparpotenzial. Einsparungen von einigen Hundert Euro im Jahr sind möglich.

Immer wieder kommen auch neue Stromanbieter auf den Markt und bieten unterschiedliche Tarife an. Oft kann es sich sogar lohnen, regelmäßig den Anbieter zu wechseln und so auch von interessanten Neukundenboni zu profitieren. Oftmals wird empfohlen, jährlich den Anbieter zu wechseln.

Neben den Stromkosten achten viele Kunden auch auf Seriosität und Qualität des Anbieters sowie einen guten Kundenservice. Oft besteht auch der Wunsch, umweltfreundlichen Ökostrom aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Unsere Naturstrom Erfahrungen zeigen, dass sich einige Anbieter sogar vollkommen auf diesen Bereich konzentrieren. Darüber hinaus sind auch die Laufzeit des Vertrags sowie kurze Kündigungsfristen vielen Kunden wichtig.

Gründe für Anbieterwechsel

Wer in eine neue Wohnung einzieht und am neuen Wohnort noch keinen Stromanbieter gefunden hat, kann übrigens das Angebot des Grundversorgers vor Ort nutzen. Dies gilt auch, wenn eine Übergangsfrist zwischen altem und neuen Anbieter überbrückt werden muss. Da die Grundversorgung aber sehr teuer ist, ist es ratsam, sich so schnell wie möglich nach einem neuen Anbieter umzuschauen.

Neben einem Umzug ist auch das Auslaufen eines Vertrags ein guter Zeitpunkt, um sich nach einem neuen Anbieter umzuschauen. Ein weiterer Grund, den Anbieter zu wechseln, ist sicher Unzufriedenheit mit dem alten Anbieter. Es ist übrigens nicht möglich, von zwei Anbietern gleichzeitig beliefert zu werden.

Ein Plus bei der Wahl eines neuen Anbieters sind oft attraktive Prämien von Sonderzahlungen bis hin zu Elektrogeräten. Auch wenn ein neues Tablet oder ein Fernseher verlockend erscheinen, sollten diese Angebote nie allein den Ausschlag für die Wahl eines Stromanbieters geben. Letztendlich muss das Gesamtpaket stimmen.

HaushaltsstromHaushaltsstrom Anbieter vergleichen

Um den besten Stromanbieter zu finden, sollten Verbraucher vorab wissen, wie hoch ihr jährlicher Stromverbrauch ist. Diese Angabe ist in der letzten Stromrechnung zu finden. Wer seinen Verbrauch schätzen muss, kann sich an Richtwerte halten. Wo verbraucht eine Person etwa 1.500 kWh Strom pro Jahr. Je mehr Menschen im Haushalt leben, umso höher ist der Stromverbrauch.

Da einige Anbieter wie unsere Mainova Erfahrungen zeigen, nur regional aktiv sind, ist auch die Postleitzahl beim Vergleich wichtig. Dazu kommen Stadtwerke und bundesweit tätige Unternehmen. Die Zahl der infrage kommenden Anbieter kann je nach Region durchaus groß sein.

Bei normalem Haushaltsstrom reichen diese Informationen aus. Wer Gewerbestrom oder Nachtstrom beziehen möchte, muss dies gesondert angeben. Auch nach Ökostrom müssen Verbraucher gezielt suchen. Zudem sollten Verbraucher ihre Zählernummer kennen. Um Problemen beim Wechsel vorzubeugen, ist auch der Zählerstand zum Ende des Vertrags sowie zum Beginn des neuen Vertrags wichtig.

Vertrag gleich online abschließen

Oft kann ein Vertrag dann gleich online abgeschlossen werden und der neue Anbieter übernimmt die Kündigung des alten Vertrags. Meist erfolgt der Wechsel daher reibungslos und ohne viel Aufwand für den Kunden. Dies gilt aber nur, wenn ein neuer Vertrag für die gleiche Wohnung abgeschlossen wird.

Bei einem Umzug müssen Kunden selbst kündigen. Dies gilt auch, wenn ein Sonderkündigungsrecht, beispielsweise im Zuge einer Preiserhöhung, genutzt werden soll. Zu beachten ist aber, dass nicht alle Anbieter bundesweit tätig sind.

Übrigens kann ein Anbieterwechsel nicht dazu führen, dass plötzlich kein Strom mehr da ist. Sollte es einmal zu Schwierigkeiten oder Verzögerungen beim Wechsel zwischen zwei Anbietern kommen, übernimmt der örtliche Stromversorger die Belieferung mit Strom. Der Grundversorger schickt dann hierfür eine Rechnung.

Es ist zudem nicht möglich, versehentlich zwei Verträge abzuschließen. Der örtliche Netzbetreiber würde davon erfahren und diese Information weiterleiten. Der zweite Stromanbieter teilt dann mit, dass kein Vertrag zustande kommen kann.

Passenden Tarif für Haushaltsstrom auswählen

Zu empfehlen sind Stromtarife mit einer Laufzeit von höchstens zwölf Monaten. Ideal ist auch eine Preisgarantie für diesen Zeitraum. Ist dies nicht der Fall, kann es passieren, dass der Anbieter schon nach kurzer Zeit seine Preise erhöht. Der Vertrag beginnt stets mit dem Tag des Lieferbeginns. Die Kündigungsfrist sollte maximal sechs Wochen betragen.

Oft erhalten Kunden schon nach etwa drei Wochen ihren Strom vom neuen Anbieter. Eine rechtzeitige Kündigung des alten Vertrags ist dafür jedoch notwendig. Ein Mindestverbrauch sollte ebenso wenig vorgesehen sein wie Zahlungen per Vorkasse.

Oft sorgen Bonuszahlungen und andere Vergünstigungen für attraktive Angebote. Nicht unüblich sind auch Sachprämien. Neukundeboni werden aber oft erst nach zwölf Monaten ausgezahlt. Auch Kunden, die zum Ende der einjährigen Vertragslaufzeit den Vertrag wieder kündigen, erhalten diesen Bonus.

Obwohl es bundesweit mittlerweile eine große Anzahl an Stromanbietern gibt, vertrauen viele Kunden auch noch immer den bekannten und etablierten Anbietern, wie beispielsweise unsere RWE Erfahrungen zeigen.

Billigstromanbieter

Fazit: Anbieter für Haushaltsstrom gut vergleichen

Haushaltsstrom nutzt jeder von uns täglich, da hiermit alle elektrischen Geräte im Haus betrieben werden. Die Preisunterschiede können aber enorm sein. Ein genauer Vergleich ist damit sehr wichtig. Oft kann ein Anbieterwechsel mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.

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Redakteur Christian Habeck
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