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Wie setzt sich die Mirena Bewertung zusammen?

KuchendiagrammDurchschnittlich wurde Mirena mit 3.38 von 5 möglichen Sternen bewertet. Basierend auf 1.682 Kundenmeinungen. Die Erfahrungen.com Redaktion recherchiert regelmäßig und gründlich Bewertungsergebnisse aus allen verfügbaren Quellen des Internets. Diese Quellen werden sorgfältig von Hand verlesen und Mirena Bewertungen werden mit stochastischen Mitteln ausgewertet.

Unser Bewertungssystem bietet daher die höchstmögliche Aussagekraft und kann als Spiegelbild aller verfügbaren Kundenmeinungen aus dem Internet angesehen werden. Auf der rechten Seite werden die Quellen aufgelistet. Mit Erfahrungen.com sind Sie daher immer bestens informiert.

Erfahrungen mit Mirena (6)

  • Gastautor

    Nicht registriert

    Bewertung: 5

    Mittwoch, 27. August 2014

    Ich lasse mir die Mirena jetzt zum vierten Mal legen und hatte noch nie Probleme. Das Einsetzen ist unproblematisch - ein kurzer Stich und das wars (hatte jedoch auch schon eine normale Geburt). Die Regel blieb schon bei der ersten sofort aus und von den ganzen Nebenwirkungen, von denen man so viel liest, hatte ich nicht eine einzige. Aber jeder Körper reagiert ja anders, also vielleicht einfach ausprobieren. Ich kann diese Spirale jedenfalls empfehlen. Mehr anzeigen

  • Gastautor

    Nicht registriert

    Bewertung: 5

    Sonntag, 27. April 2014

    Ich habe bereits meine 3. Mirena und war bisher auch sehr zufrieden.
    Da ich an Epilepsie erkrankt bin habe ich nicht viele Möglichkeiten bei der Verhütung. Und da ich in einer festen Beziehung bin wollte ich auch eine Langzeitlösung. Nach einer Beratung beim Frauenarzt kam ich auf die Mirena und bin damit sehr gut gefahren.
    Das Einsetzen ist zwar sehr unangenehm, aber dann muss man sich die nächsten 5 Jahre keine weiteren Gedanken über Verhütung machen. Auch meine Regelbeschwerden waren damit erledigt; ich glaube fast, dass sich die Anschaffungskosten für die Mirena über die 5 Jahre durch die wegfallenden Kosten für Monatshygiene wieder egalisiert haben - müsste man mal rechnen.
    Über die ersten beiden Male fielen mir auch keine Nebenwirkungen auf, die ich direkt mit der Mirena in Verbindung gebracht hätte. Jetzt, beim dritten Mal, hatte ich unerklärliche Wassereinlagerungen und war auch schon beim Arzt. Der stellte nur Vermutungen an und meinte, der Körper meine wohl halt einfach, dass das jetzt notwendig wäre - ich solle mir da keine Sorgen machen.
    Nach langen Recherchen habe ich nachgelesen, dass das auch Nebenwirkungen der Mirena sein können. Dabei habe ich auch andere Symptome gefunden, die ich bei mir bemerkte und die auf die Mirena zurückführbar sein können.
    Bisher dachte ich bei den meisten dieser Symptome, die kämen bei mir vom Stress - jetzt kann ich mir auch vorstellen, dass die Mirena ihren Teil dazu beigetragen hat.
    Dass Nebenwirkungen auftreten können muss jedem klar sein; eine gute Aufklärung vorausgesetzt muss jeder selbst entscheiden, ob für ihn die Vorteile vor dem Risiko überwiegen.
    Ich kann abschließend sagen: aufgrund meiner Krankengeschichte hatte die Mirena trotzdem noch den entscheidenden Vorteil für mich, so dass ich sie so positiv bewerte. Alternativ käme bei mir nur eine Sterilisation in Frage, und davon hatte mir der Frauenarzt beim letzten mal abgeraten - da war ich ihm aber wahrscheinlich einfach zu jung.
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  • Gastautor

    Nicht registriert

    Bewertung: 5

    Mittwoch, 19. März 2014

    Hallo,
    Ich habe heute meine vierte Mirena setzen lassen, mir wurde ohne Narkose die alte gezogenen und die neue gelegt...ist nicht schlimm nur etwas unangenehm..war eine der ersten Patientinnen überhaupt vor vor 15 Jahren..bin super zufrieden. Ich habe drei Kinder und wusste das reicht :) bin jetzt 44 Jahre und voll zufrieden...manchmal spannen meine Brüste , muss aber nicht unbedingt von Mirena kommen.

    Ps. Im ersten Moment etwas teuer, aber man spart sich 5 Jahre Tampons und Binden.
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Mirena im Test - Note: Befriedigend

Mirena Die Hormonspirale Mirena bietet einen fast einhundertprozentigen Verhütungsschutz. Weil die Anwenderin die Einnahme der nötigen Hormone nicht vergessen kann, ist die Mirena nicht nur besonders praktisch im Alltag sondern wird vor allem nicht durch Anwendungsfehler in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt. Die Hormonspirale wird vom Frauenarzt eingesetzt und kann dann bis zu 5 Jahre in der Gebärmutter verbleiben. Anders als bei der Entwicklung erhofft, ist es aber keineswegs so, dass die Hormone ihre Wirkung nur im Genitalbereich entfalten. Die von der Mirena verursachten Nebenwirkungen entsprechen deshalb weitestgehend denen von ähnlich zusammengesetzten Pillen. Anwenderinnen berichten teilweise über so belastende Nebenwirkungen, dass sie die Hormonspirale vorzeitig entfernen ließen. Mehr als ein „befriedigend“ kann die Mirena deshalb nicht erreichen.

Der Überblick: die Mirena Hormonspirale

  • Hormonspirale zur Langzeitverhütung durch Einfluss auf den weiblichen Zyklus
  • Weicher, T-förmiger Kunststoffkörper, der sich weich den anatomischen Gegebenheiten anpasst
  • Östrogenfrei und damit auch geeignet für Frauen mit Unverträglichkeit gegenüber Kombinationspräparaten
  • Äußerst zuverlässige hormonelle Verhütung für bis zu 5 Jahre
  • Hohe Einstiegs- aber keine Folgekosten
  • Zahlreich zum Teil sehr belastende Nebenwirkungen

Die Indikation: Einsatzbereiche und Anwendung

In den meisten Fällen wird die Hormonspirale Mirena zur Empfängnisverhütung eingesetzt.  Weil sie bei vielen Frauen auf lange Sicht zum Ausbleiben der Menstruation führt, wird sie allerdings auch häufig eingesetzt, um starke Menstruationsbeschwerden und Schmerzen zu lindern.  Die Mirena ist auch für Frauen geeignet, die an einer Unverträglichkeit gegenüber Östrogenen leiden oder während der Stillzeit hormonell verhüten möchten. Auch Frauen, die auf Kombinationspräparate mit starken unerwünschten Wirkungen reagiert haben oder wegen regelmäßigen Vergessens von der Antibabypille weg wollen, können mit der Mirena die richtige Verhütungsmethode finden.

Der Inhaltsstoffe: Wirkstoff und Aufbau der Mirena

Basis der Hormonspirale Mirena ist ein weicher, T-förmiger Kunststoffkörper. Dieser trägt am Längsschenkel eine Kunststoffhülle. Sie ist das Speichermedium für den Wirkstoff der Mirena – das Gelbkörperhormon Levonorgestrel. Es ist ein weibliches Sexualhormon aus der Gruppe der Gestagene, welche im Körper vor allem für die Aufrechterhaltung einer Schwangerschaft zuständig sind, aber schon seit vielen Jahrzehnten und mit großer Erfahrung zur Empfängnisverhütung eingesetzt werden. Nach dem Einführen durch den Frauenarzt klappen die Seitenschenkel der T-Form auseinander und verankern so die Spirale sicher und dauerhaft in der Gebärmutter.

Die Wirksamkeit: die Hormonspirale im Körper

Die Speichermatrix an der Mirena setzt über Jahre hinweg gleichmäßig den Wirkstoff Levonorgestrel frei und sorgt so dafür, dass ein gleichmäßiger Gestagenspiegel die Entstehung einer Schwangerschaft wirkungsvoll verhindert. Erreicht wird das zum einen durch den gestagen-gesteuerten Verschluss der Gebärmutter mit zähem Schleim und zum anderen durch die mechanische Wirkung der Spirale. Der Vorteil der Mirena soll darin bestehen, dass die zur Verhütung notwendigen Hormone direkt in der Gebärmutter freigesetzt werden und nicht nach der Einnahme durch den gesamten Körper zum Zielort gelangen müssen. Die Annahme, dass die lokale Freisetzung des Levonorgestrels Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung reduzieren kann, konnte aber nicht bestätigt werden.

Die Gegenanzeigen: für alle geeignet?

Grundsätzlich ist die Hormonspirale Mirena für viele Frauen geeignet. Auch Frauen mit einer Unverträglichkeit gegenüber Östrogen und sogar Frauen, die stillen, können die Mirena nutzen. Weil die enthaltenen Gestagene das Thromboserisiko nicht erhöhen, ist die Mirena oft auch für Frauen mit Vorerkrankungen wie Thrombolien, Myokardinfarkten oder Schlaganfällen geeignet. Nicht verwendet werden darf die Hormonspirale an Frauen mit akuten Infektionen im Genitalbereich, mit Veränderungen der Gebärmutterhöhle oder bei Erkrankungen an Gebärmutter oder Gebärmutterhals. Auch Frauen mit Brustkrebs oder Lebererkrankungen müssen auf den Einsatz verzichten. Für Frauen mit Akne besteht eine Empfehlung, die Mirena nicht zur Verhütung anzuwenden.

Die Nachteile: Nebenwirkungen der Mirena

Betrachtet man bei der Aufzählung der Nebenwirkungen die Angaben des Herstellers vergleichend mit den Erfahrungsberichten der Anwenderinnen, so fällt auf, dass sich dort weitaus häufigere und zum Teil auch andere Angaben finden lassen. Den Erfahrungsberichten zu Folge leiden viele Frauen nach dem Einsetzen der Mirena unter einer deutlichen Gewichtszunahme und einem nachweisbaren Libidoverlust. Auch Stimmungsschwankungen und Depressionen kommen häufig vor. Ebenfalls oft beschrieben sind Unterleibsschmerzen, welche auch nach Herstellerangaben die Liste der Nebenwirkungen anführen. Außerdem gelegentlich beobachtet werden Akne, Rückenschmerzen und Brustspannen sowie Kopfschmerzen, Ausfluss und Übelkeit. Sogar über Wassereinlagerungen wird in seltenen Fällen berichtet.

Das Rezept: Einsetzen beim Frauenarzt

Vor dem Hintergrund, dass die Hormonspirale Mirena in die Gebärmutter gelegt werden muss, um ihre Wirkung entfalten zu können, ist es logisch, dass das Produkt nicht nur verschreibungspflichtig ist, sondern natürlich nur von einem Frauenarzt angewendet werden darf. Die Mirena wird beim Legen vorsichtig durch Scheideneingang und Muttermund in die Gebärmutter geschoben. Dies gelingt besonders gut, wenn der Muttermund leicht geöffnet ist, wie es bei Frauen nach vaginalen Geburten oder während der Menstruation häufig der Fall ist. Hier lässt sich die Spirale nahezu schmerzfrei legen. In allen anderen Fällen, sollte eine geeignet Schmerztherapie und ein Medikament zum Entspannen des Muttermundes gewählt werden.

Mirena Testbericht Fazit - Note: Befriedigend

Die hormonelle Empfängnisverhütung zeichnet sich durch ihre hohe Zuverlässigkeit bei richtiger Anwendung aus. Die Hormonspirale Mirena nimmt hierbei eine besonders herausragende Stellung ein, denn die typischen Anwendungsfehler, wie sie bei der Einnahme der Antibabypille auftreten, scheiden hier aus. Ist die Mirena einmal in der Gebärmutter platziert, so kann sie dort über Jahre verbleiben und setzt dabei gleichmäßig Hormone frei, die einen Eisprung und die Entstehung einer Schwangerschaft zuverlässig verhindern. Obwohl die Hormone nur im Genitalbereich freigesetzt werden, gelangen sie über das Blut in den gesamten Körper und können dort zahlreiche Nebenwirkungen hervorrufen. Weil diese oft sehr belastend sind, beschreiben viele Frauen ihre Erfahrungen sehr kritisch und vergeben im Schnitt nur das Testurteil „befriedigend“.

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Mirena Erfahrung - Kurzbeschreibung

Mirena ist eine Hormon-Spirale, welche als Langzeit-Verhütung dient. Mit Mirena können zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. So einerseits die Vorteile, die mit der Pille einhergehen und andererseits der Wegfall östrogenbedingter Nebenwirkungen, wie Gewichtszunahme oder unangenehmes Brustspannen. Mirena bietet für eine Dauer von ca. fünf Jahren eine zuverlässige und sichere Verhütung, ohne dass täglich, monatlich oder wöchentlich Verhütungsmittel eingenommen werden müssen.