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Wie setzt sich die Mirena Bewertung zusammen?

Mirena BewertungenDurchschnittlich wurde Mirena mit 3.36 von 5 bewertet. Basierend auf 19.823 Mirena Erfahrungen. Unsere Redaktion recherchiert gründlich Testberichte und Meinungen aus allen verfügbaren Quellen des Internets. Diese Quellen werden sorgfältig von Hand verlesen und mit stochastischen Mitteln ausgewertet.

Erfahrungen.com bietet daher die höchstmögliche Aussagekraft und kann als Spiegelbild aller im Internet verfügbaren Mirena Bewertungen angesehen werden.

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Erfahrungen mit Mirena (12)

  • Bewertung: 5

    Mittwoch, 01. Juni 2016

    Bin sehr zufrieden, keine Nebenwirkungen, keine Akne und seit 5 Jahren keine Regelschmerzen oder Blutungen. Mein erfahrender Frauenarzt hat sie gelegt und sie ist nie verrutscht. Habe keine Kinder und hatte meine Bedenken, aber im Spätsommer lasse ich mir eine neue einsetzen. Kann ich nur empfehlen.

  • Gastautor

    Gastautor Avatar Verifiziert

    Bewertung: 5

    Donnerstag, 14. April 2016

    Ich hab mir grad wieder die Mirena legen lassen da ich schon vorher sechs Jahre eine Mirena liegen hatte und absolut zufrieden war. Kann ich zur Empfängnisverhütung nur empfehlen. Keine Blutungen usw.

  • Bewertung: 5

    Dienstag, 23. Juni 2015

    Ich habe die Mirena Hormom-Spirale 5 Jahre getragen und keine Nebenwirkungen gehabt (auch keine merkbare Gewichtszunahme). Das Einsetzen war unproblematisch und schmerzfrei. Im letzten halben Jahren waren die - bis dahin kaum mehr vorhandenen - Blutungen unregelmäßig, was an der nachlassenden Wirkung gelegen haben kann oder auch an den bevorstehenden Wechseljahren. Auf alle Fälle lasse ich mir im nächsten Monat wieder eine einsetzen (die bisherige musste nach den 5 Jahren raus - ging unproblematisch und war ebenfalls schmerzfrei -, jetzt soll ich erst einmal 1 Monat pausieren, damit sich die Gebärmutterschleimhaut erholen kann). Ich bin mit dieser Verhütungsmethode sehr zufrieden und kann sie allen, die mit der Familienplanung für die nächsten Jahre abgeschlossen haben, nur empfehlen. Mehr anzeigen

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Mirena im Test - Note: Befriedigend

Mirena Testbericht
Die Hormonspirale Mirena bietet einen fast einhundertprozentigen Verhütungsschutz. Weil die Anwenderin die Einnahme der nötigen Hormone nicht vergessen kann, ist die Mirena nicht nur besonders praktisch im Alltag sondern wird vor allem nicht durch Anwendungsfehler in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt. Die Hormonspirale wird vom Frauenarzt eingesetzt und kann dann bis zu 5 Jahre in der Gebärmutter verbleiben. Anders als bei der Entwicklung erhofft, ist es aber keineswegs so, dass die Hormone ihre Wirkung nur im Genitalbereich entfalten. Die von der Mirena verursachten Nebenwirkungen entsprechen deshalb weitestgehend denen von ähnlich zusammengesetzten Pillen. Anwenderinnen berichten teilweise über so belastende Nebenwirkungen, dass sie die Hormonspirale vorzeitig entfernen ließen. Mehr als ein „befriedigend“ kann die Mirena deshalb nicht erreichen.

Der Überblick: die Mirena Hormonspirale

  • Hormonspirale zur Langzeitverhütung durch Einfluss auf den weiblichen Zyklus
  • Weicher, T-förmiger Kunststoffkörper, der sich weich den anatomischen Gegebenheiten anpasst
  • Östrogenfrei und damit auch geeignet für Frauen mit Unverträglichkeit gegenüber Kombinationspräparaten
  • Äußerst zuverlässige hormonelle Verhütung für bis zu 5 Jahre
  • Hohe Einstiegs- aber keine Folgekosten
  • Zahlreich zum Teil sehr belastende Nebenwirkungen

Die Indikation: Einsatzbereiche und Anwendung

In den meisten Fällen wird die Hormonspirale Mirena zur Empfängnisverhütung eingesetzt.  Weil sie bei vielen Frauen auf lange Sicht zum Ausbleiben der Menstruation führt, wird sie allerdings auch häufig eingesetzt, um starke Menstruationsbeschwerden und Schmerzen zu lindern.  Die Mirena ist auch für Frauen geeignet, die an einer Unverträglichkeit gegenüber Östrogenen leiden oder während der Stillzeit hormonell verhüten möchten. Auch Frauen, die auf Kombinationspräparate mit starken unerwünschten Wirkungen reagiert haben oder wegen regelmäßigen Vergessens von der Antibabypille weg wollen, können mit der Mirena die richtige Verhütungsmethode finden.

Der Inhaltsstoffe: Wirkstoff und Aufbau der Mirena

Basis der Hormonspirale Mirena ist ein weicher, T-förmiger Kunststoffkörper. Dieser trägt am Längsschenkel eine Kunststoffhülle. Sie ist das Speichermedium für den Wirkstoff der Mirena – das Gelbkörperhormon Levonorgestrel. Es ist ein weibliches Sexualhormon aus der Gruppe der Gestagene, welche im Körper vor allem für die Aufrechterhaltung einer Schwangerschaft zuständig sind, aber schon seit vielen Jahrzehnten und mit großer Erfahrung zur Empfängnisverhütung eingesetzt werden. Nach dem Einführen durch den Frauenarzt klappen die Seitenschenkel der T-Form auseinander und verankern so die Spirale sicher und dauerhaft in der Gebärmutter.

Die Wirksamkeit: die Hormonspirale im Körper

Die Speichermatrix an der Mirena setzt über Jahre hinweg gleichmäßig den Wirkstoff Levonorgestrel frei und sorgt so dafür, dass ein gleichmäßiger Gestagenspiegel die Entstehung einer Schwangerschaft wirkungsvoll verhindert. Erreicht wird das zum einen durch den gestagen-gesteuerten Verschluss der Gebärmutter mit zähem Schleim und zum anderen durch die mechanische Wirkung der Spirale. Der Vorteil der Mirena soll darin bestehen, dass die zur Verhütung notwendigen Hormone direkt in der Gebärmutter freigesetzt werden und nicht nach der Einnahme durch den gesamten Körper zum Zielort gelangen müssen. Die Annahme, dass die lokale Freisetzung des Levonorgestrels Nebenwirkungen der hormonellen Verhütung reduzieren kann, konnte aber nicht bestätigt werden.

Die Gegenanzeigen: für alle geeignet?

Grundsätzlich ist die Hormonspirale Mirena für viele Frauen geeignet. Auch Frauen mit einer Unverträglichkeit gegenüber Östrogen und sogar Frauen, die stillen, können die Mirena nutzen. Weil die enthaltenen Gestagene das Thromboserisiko nicht erhöhen, ist die Mirena oft auch für Frauen mit Vorerkrankungen wie Thrombolien, Myokardinfarkten oder Schlaganfällen geeignet. Nicht verwendet werden darf die Hormonspirale an Frauen mit akuten Infektionen im Genitalbereich, mit Veränderungen der Gebärmutterhöhle oder bei Erkrankungen an Gebärmutter oder Gebärmutterhals. Auch Frauen mit Brustkrebs oder Lebererkrankungen müssen auf den Einsatz verzichten. Für Frauen mit Akne besteht eine Empfehlung, die Mirena nicht zur Verhütung anzuwenden.

Die Nachteile: Nebenwirkungen der Mirena

Betrachtet man bei der Aufzählung der Nebenwirkungen die Angaben des Herstellers vergleichend mit den Erfahrungsberichten der Anwenderinnen, so fällt auf, dass sich dort weitaus häufigere und zum Teil auch andere Angaben finden lassen. Den Erfahrungsberichten zu Folge leiden viele Frauen nach dem Einsetzen der Mirena unter einer deutlichen Gewichtszunahme und einem nachweisbaren Libidoverlust. Auch Stimmungsschwankungen und Depressionen kommen häufig vor. Ebenfalls oft beschrieben sind Unterleibsschmerzen, welche auch nach Herstellerangaben die Liste der Nebenwirkungen anführen. Außerdem gelegentlich beobachtet werden Akne, Rückenschmerzen und Brustspannen sowie Kopfschmerzen, Ausfluss und Übelkeit. Sogar über Wassereinlagerungen wird in seltenen Fällen berichtet.

Das Rezept: Einsetzen beim Frauenarzt

Vor dem Hintergrund, dass die Hormonspirale Mirena in die Gebärmutter gelegt werden muss, um ihre Wirkung entfalten zu können, ist es logisch, dass das Produkt nicht nur verschreibungspflichtig ist, sondern natürlich nur von einem Frauenarzt angewendet werden darf. Die Mirena wird beim Legen vorsichtig durch Scheideneingang und Muttermund in die Gebärmutter geschoben. Dies gelingt besonders gut, wenn der Muttermund leicht geöffnet ist, wie es bei Frauen nach vaginalen Geburten oder während der Menstruation häufig der Fall ist. Hier lässt sich die Spirale nahezu schmerzfrei legen. In allen anderen Fällen, sollte eine geeignet Schmerztherapie und ein Medikament zum Entspannen des Muttermundes gewählt werden.

Mirena Testbericht Fazit - Note: Befriedigend

Die hormonelle Empfängnisverhütung zeichnet sich durch ihre hohe Zuverlässigkeit bei richtiger Anwendung aus. Die Hormonspirale Mirena nimmt hierbei eine besonders herausragende Stellung ein, denn die typischen Anwendungsfehler, wie sie bei der Einnahme der Antibabypille auftreten, scheiden hier aus. Ist die Mirena einmal in der Gebärmutter platziert, so kann sie dort über Jahre verbleiben und setzt dabei gleichmäßig Hormone frei, die einen Eisprung und die Entstehung einer Schwangerschaft zuverlässig verhindern. Obwohl die Hormone nur im Genitalbereich freigesetzt werden, gelangen sie über das Blut in den gesamten Körper und können dort zahlreiche Nebenwirkungen hervorrufen. Weil diese oft sehr belastend sind, beschreiben viele Frauen ihre Erfahrungen sehr kritisch und vergeben im Schnitt nur das Testurteil „befriedigend“.

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Website Vorschau: www.medipolis.de

Mirena Website Screenshot

Mirena ist eine Hormon-Spirale, welche als Langzeit-Verhütung dient. Mit Mirena können zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. So einerseits die Vorteile, die mit der Pille einhergehen und andererseits der Wegfall östrogenbedingter Nebenwirkungen, wie Gewichtszunahme oder unangenehmes Brustspannen. Mirena bietet für eine Dauer von ca. fünf Jahren eine zuverlässige und sichere Verhütung, ohne dass täglich, monatlich oder wöchentlich Verhütungsmittel eingenommen werden müssen.